Astronaut's wife, The (USA 1999) - Kritik von hasendeddy

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(Altern. Die Frau des Astronauten)

Kritik von hasendeddy.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Immer, wenn in einer TV-Zeitschift eine Spielfilm-DVD beiliegt, sondert mein Verleiher die entsprechende DVD aus seinem Bestand aus. Dies ist auch bei „The Astronaut’s Wife“ geschehen. Also fluchs zum Grabbeltisch und die Original-DVD mitgenommen – spielen doch so bekannte Schauspieler wie Johnny Depp und Charlize Theron mit.

Handlung

Der bei der NASA als Astronaut beschäftigte Spencer Armacost (Johnny Depp) soll mit seinem Kollegen einen Satelliten reparieren. Zunächst geht alles gut, doch plötzlich bricht die Verbindung ab. Als diese nach ca. 2 Minuten wieder hergestellt ist, sind beide Astronauten durch eine Explosion schwer verletzt und müssen ihre Mission abbrechen um auf der Erde behandelt zu werden.

Als Spencer’s Kollege etwas später unter mysteriösen Umständen stirbt und dessen Frau Selbstmord begeht, hängt Spencer seinen gefährlichen Job bei der NASA an den Nagel und zieht mit seiner Frau Jillian (Charlize Theron) nach New York, um bei der Entwicklung eines militärischen Flugzeugs mitzuwirken.

Von nun an häufen sich auch bei Spencer seltsame Verhaltensweisen, die er vor dem Zwischenfall nicht hatte. Die inzwischen mit Zwillingen schwangere Jillian will zunächst nicht daran glauben, dass sich Spencers Charakter so stark verändert hat – da nimmt der entlassene NASA-Mann Norman Reese (Joe Morton) mit ihr Verbindung auf. Er glaubt Beweise dafür gefunden zu haben, dass Jillian’s Ehemann in den 2 Minuten ohne Verbindung von einer außeririschen Macht übernommen wurde…

Kritik

Nach einem ziemlich turbulenten Start (Raummission mit Unfall), bei dem der Zuschauer förmlich in die Geschichte geworfen wird, folgt erst das gründlichere Vorstellen der einzelnen Charakter.

Leider kommt die anschließend stetig steigende Spannungskurve im Anschluss der Eröffnungssequenz nicht ohne ein paar größere „Dellen“ aus – d.h. es wird manchmal im Mittelteil des Filmes ziemlich langweilig. Erst die letzten 25 Minuten vermitteln denn wieder die erhoffte Spannung – dann aber wirklich perfekt!

In diesem fast ohne Special-Effects (am Schluss kommt noch kurz etwas CGI) auskommenden Sci-fi Thriller sind die beiden sehr gut agierenden Hauptdarsteller perfekt besetzt. Ohne die beiden Stars wäre dem Zuschauer sicherlich nur halb so viel Spaß an dieser Geschichte gegönnt. Meiner Meinung nach hätte dem Film aber eine um ca. 15 Minuten kürzere Laufzeit durchaus gut getan, weil durch die im Film vorkommenden Längen auch die Spannung immer wieder verloren geht.

Ach ja, die ganze Geschichte erinnert mich auch ein wenig an den Klassiker von Roman Polanski: „Rosemarys Baby“ (auch Charlize Theron sieht irgendwie aus wie Mia Farrow) – aber zum Glück wirklich nur sehr entfernt!

Der Score hält sich angenehm im Hintergrund und war so unaufdringlich, dass ich jetzt gar nichts mehr darüber schreiben kann – ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern – zumindest war er ja dann auch nicht unangenehm.

Alles in allem also ein durchaus empfehlenswerter und eher ruhiger Mytery-Scifi-Thriller mit einigen Längen und guten Schauspielern. Aber es gibt sicher auch Besseres…


Meine DVD

Meine DVD von Concorde (Cine Collection) steckte noch in einem Jewel-Case und hat leider nur ein mittelmäßiges Bild mit ziemlich schlechter Bildschärfe erreicht. Ob es inzwischen eine andere Version gibt weiß ich leider nicht. Der Ton in DTS 5.1 (deutsch) und Dolby Digital 5.1 (deutsch und englisch) hat da eine wesentlich bessere Figur gemacht, konnte aber wegen der ruhigen Art des Films nicht zur Höchstform auflaufen.

Bonus – aus Zeitgründen (noch) nicht getestet:

  • Produktionsnotizen
  • Kino-Trailer
  • Making-Of:
  • Werbe-Trailer: Panasonic Werbetrailer
  • Photo-Gallerie
  • Biographien
  • Interviews
  • Trailer zu anderen Filmen
  • Alternatives Ende: 8 Minuten
  • DVD-ROM Feature

Fazit

Nette und ruhige Unterhaltung für zwischendurch - am Anfang und am Ende durchaus spannend inszeniert. Actionfans wenden sich hier aber unbedingt ab und suchen ihre Erfüllung in einem anderem Werk. Für Fans von Johnny Depp oder Charlize Theron aber durchaus ein klarer Tipp! Wie gesagt, es gibt Besseres!

5,5/10 Punkten

Weblinks

  • Diese Seite wurde zuletzt am 8. September 2006 um 11:34 Uhr geändert.
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