Contact (USA 1997) - Kritik von Smu

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Kritik von Smu vom 18.08.2005.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Im Rahmen meines Projektes ma/32.0 - fourandahalfweeksatleastoneflickeachday, das ich über die Sommerferien 2005 in Angriff nahm, schaute ich diesen Film. Normalerweise hätte ich ihn nie geschaut, doch so ließ ich mir die wiederholte TV-Ausstrahlung nicht entgehen. Diese Kritik entstammt der Website des Projekts; für diese Zwecke habe ich sie allerdings überarbeitet.

Story

Die Astronomin Dr. Ellie Arroway (Jodie Foster) ist Leiterin des SETI-Projekts (Search for Extra Terrestrial Intelligence) und bereits seit frühester Kindheit auf der Suche nach Signalen aus dem All. Der frühe Verlust beider Elternteile hat sie noch mehr in die Arbeit getrieben. Allerdings sind finanzielle Mittel für das SETI-Projekt knapp und es droht das Aus. Doch kurz vor dem tatsächlichen Ende empfängt sie eine verschlüsselte Botschaft aus dem All.

Darsteller

Jodie Foster habe ich nie gemocht und daher auch nie die Filme, in denen sie eine maßgebliche Rolle spielte. Zwar habe ich sie noch nie im O-Ton sprechen hören, doch ist mir durch diesem Film bewusst geworden, dass es nicht Jodie Fosters Schauspielkunst sondern vielmehr ihre Synchronstimme ist, die bei mir Brechreiz auslöst. Der restliche Stab gefiel mir sonst ganz gut, darunter natürlich auch Matthew McConaughey.

Kritik

Story

Mir gefiel die Grundidee des Films ganz gut und dass es anfangs nicht übertrieben inszeniert wurde fand ich sehr angenehm. Im ersten Moment fand ich die gebaute Maschine dann zwar sehr übertrieben, konnte mich dann nach einigen Minuten allerdings doch damit anfreuden.

Besonders gut gefiel mir die Darstellung der religiösen Fanatisten. Dieser Aspekt des Films hat mich sehr angesprochen und ihn für mich gleiche eine ganze Ecke realistischer und ernsthafter gemacht. Die Art und Weise wie religiöse Gruppierungen auf den Beweis, dass ihr Glauben einem Irrtum unterliegt reagieren wurde hier glasklar bedacht und sehr gut inszeniert. Auch die Besetzung mit Jake Busey fand ich durchaus gelungen.

Die Liebesgeschichte zwischen Jodie Fosters und Matthew McConaugheys Charakteren empfand ich als einzigen großen Störpunkt - neben Jodie Fosters Synchronstimme - im Film. Es ist einfach unglaubwürdig, dass sich dieser Schönling mit der im Film schon sehr bieder und alles andere als anziehend und attraktiv wirkenden Ellie Arroway einlässt. Tatsächlich war dies für mich so unglaubwürdig, dass es sogar zu Abzügen in der Wertung geführt hat. Ohne dieses wäre der Film meiner Meinung nach weitaus besser dran gewesen. Die Sache mit dem Medaillon war zwar eine sehr schöne Idee, aber für diese hätte eine einfache Freundschaft zwischen den beiden Rollen vollkommen ausgereicht.

Gastaufritte

Eine sehr schöne Sache war die Einbindung des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton, der in mehreren Szenen zu sehen. Als etwas seltsam gestaltete sich bloß die Tatsache, dass er als einziges nicht synchronisiert sondern konsequent untertitelt wurde. Das hätte man vielleicht anders lösen soll, beispielsweise durch überhaupt keine Synchronisation ;-)

Fazit

Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten und schau mir Contact gerne noch ein zweites Mal an.

08 von 10 Punkten

Siehe auch

Weblinks

  • Diese Seite wurde zuletzt am 17. Februar 2008 um 16:58 Uhr geändert.
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