Dramedy

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Das Genre Dramedy bezeichnet eine Mischung aus Komödie und Drama. Der Kunstbegriff Dramedy setzt sich aus den englischen Begriffen Drama und Comedy zusammen.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Erläuterung

Fernsehserien und Filme, die dem Genre Dramedy angehören, weisen ein gleiches Maß an humoristischem und ernsthaftem Inhalt auf. Normalerweise wird in der Film- und Fernsehenbranche so vorgegangen, dass entweder seichte oder ernste Unterhaltung gezeigt; auf eine Verbindung von beidem verzicht wird.

Es gibt jedoch auch zahlreiche Filme und Fernsehserien, die mit einer Mischung von beidem erfolgreich wurden oder sind.

Entstehung

Ab 1969 gab es in den USA eine kurze Welle von halbstündigen Shows, welche sich abwechselnd dem Genre Komödie und dem des Dramas bedienten. Diese sogenannten "comedy-dramas" genannten Shows wurden ohne Laugh-Track gezeigt.

Die bekannteste dieser Shows war Room 222.

Diese ersten Serien beeinflussten spätere, bekanntere, Shows wie unter anderem M*A*S*H, One Day at a Time und Eight Is Enough. Das Fernsehen im Allgemeinen wurde ebenfalls von diesen frühen "comedy-dramas" beeinflusst; ebenso später besonders Sitcoms mit Familien-bezogenener Thematik.

Ursprung der Bezeichnung

Der Ausdruck Dramedy kam erstmalig Mitte der 1980er Jahre auf, um neue, Genre-vermischende Serien wie Wunderbare Jahre zu bezeichnen. Zudem lässt sich der Ausdruck in einem frühen Usenet-Post [1] vom Januar 1990 finden.

Differenzierung

Dramedies sind sowohl einstündige Serien wie Gilmore Girls oder Ally McBeal mit hohem komödiantischen Anteil, als auch halbstündige Sitcoms mit ernsthafteren Plots und Inhalten. Diese Sitcoms werden dann jedoch auf einem abgesperrten Set / einer Location ohne Laugh-Track und nicht vor Publikum aufgezeichnet. Ein bekanntes Beispiel für eine solche Sitcom ist ist die Erfolgsserie M*A*S*H.

Dramedies

Siehe auch

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