Geheimnisse der Spiderwicks, Die (USA 2008) - Kritik von Isinesunshine

Aus wiki.dvdb.de

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Geheimnisse der Spiderwicks

“Ihre Welt ist näher als du glaubst”, heißt es im Zusatztitel von Die Geheimnisse der Spiderwicks. Gemeint ist hiermit eine Welt voller Elfen, Kobolde, Irrwichte und anderer magischer Gestalten, unter denen man Freunde und Feinde findet. Diese fantastische Welt wird im Film schön dargestellt und animiert. Eine, an sich gut animierte, Kreatur ist der Greif; problematisch ist allerdings die Tatsache, dass das Haustier - abgesehen von der Farbe - eine 1:1 Kopie von Hippogreif “Seidenschnabel” aus Harry Potter und der Gefangene von Azkaban ist.

Die drei Geschwister, die sich - gezwungener Maßen - in die Abenteuer dieser Welt stürzen, wachsen im Laufe der Geschichte zusammen. Das ist auch gut so, denn Anfangs würde man dem einen oder andere gerne das Wort verbieten oder wegsperren. Schlussendlich sind sie dann aber alle für etwas gut, reißen sich - und halten zusammen. Das doppelte Spiel Freddy Highmores, der hier beide Brüder verkörpert, ist sehr gut gelungen!

Der Film unterhält und ist spannend; wirklich gelungen… Doch dann kommt das apbrupte und unspektakuläre Ende herbei, packt den Vorschlaghammer aus und zerschmettert die gewonnenen positiven Eindrücke zu einem Scherbenhaufen, den man dann in der Zeit kitten darf, in der sich das vorhersehbare (aber schöne) Friede-Freude-Eierkuchen-Ende abspielt. Da das Ende nicht den Großteil des Films ausmacht, schafft es Die Geheimnisse der Spiderwicks immerhin noch auf 7/10 Punkten.

  • Diese Seite wurde zuletzt am 16. April 2009 um 15:12 Uhr geändert.
  • Diese Seite wurde bisher 104-mal abgerufen.