Hollywood

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'H O L L Y W O O D' Von den Anfängen bis Heute


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Wie alles begann

Die Ursprünge des glamourösen Aufstiegs der amerikanischen Filmindustrie sind in Chicago, New York City und Philadelphia zu finden. Die Filmvereinigung "Motion Picture Patents Company" ('MPPC'), ein Zusammenschluss aus mehreren Filmproduktionsfirmen wurde 1908 in New York gegründet.

Zur damaligen Zeit gab es Patente auf: Projektoren, Kameras und eben Filmmaterial. Die Lizenzierung von all diesen Dingen, sowie die Kontrolle welche Produktionen, in welchem Umfang realisiert werden durften, oblag einzig und allein der MPPC. Europäische Firmen wurden für den amerikanischen Filmmarkt überhaupt nicht zugelassen. Die Filmtheater, die Filme der MPPC ausstrahlten, mussten hierfür hohe Gebühren zahlen.

Trotz allem gelang es vier Produzenten, durch dieses Kontrollraster durchzurutschen. Die Produzenten: Adolph Zukor, Marcus Loew, Carl Laemmle und William Fox, strebten die Unabhängigkeit an und widerstrebten sich mit dem Aufbau eigener Filmketten den Ansprüchen der MPPC. Um der Kontrolle zu entgehen, konzentrierten sich die neuen Filmschaffenden auf nichtpatentierte Filmtechniken. Auch war man für den europäischen Markt offen, und kooperierte mit den nicht unter den Lizenzen der "MPPC" stehenden ca. 2000 Lichtspielhäusern (ca. 8000 Stück gab es damals in Amerika).

Anstatt künstlerisch der MPPC eine wirkliche Konkurenz zu bieten, wurde 1909 die Vereinigung der unabhängigen Filmproduzenten gegründet, kurz: 'Independent Motion Picture Company (IMP)'. Diese strebte ebenso eine Monopolstellung an, wie MPPC. 1915 wurde aber die MPPC durch den New Yorker Trust aufgehoben, da die Machenschaften der Justiz ein Dorn im Auge waren. Erst Jahre später kopierte man die Idee der MPPC und entwickelte so das erfolgreiche HOLLYWOOD von heute.

Willkommen in Kalifornien

In den Anfangsjahren, waren fast alle grossen Filmstudios mit ihren Haupsitzen in den Grossstädten der Ostküste vertreten. Erst mit Einführung der MPPC, wichen einige Filmfirmen auf andere Gebiete aus. Es mussten neue und vor allem günstigere Produktionsstätten gesucht werden. Der Grossteil dieser Independent-Firmen, wich auf die Westküste aus, und zog nach L.A., genauer gesagt in dessen Vorort "Hollywood". Das war ca. 1910.

Es entstanden anfangs nur Zweigstellen, während die Hauptsitze weiterhin an der Ostküste verblieben, später aber auch riesige Studiokomplexe. Aber Dank der Firmen MGM, Paramount und auch FOX, begann der dortige Aufschwung. Es war auch die Zeit der riesigen Filmbauten. Die Drehorte und Studiobauten waren oft grösser als 10 Fussballfelder. Heute völlig undenkbar! Viele handwerkliche Gewerke konnten sich aus diesen Gründen ansiedeln und auch in anderen Bereichen profitierte man von den neuen Geldgebern. Der Siegeszug "Hollywoods" war eingeläutet. Ein neues Mekka der Filmindustrie war entstanden.

Die Frühphase

Damals war Kino noch mehr als nur der Film. Zum einen wuchsen Kinosäle, so gross wie Opernhäuser aus dem Boden, zum anderen wurde dem Zuschauer ein richtiges Programm geboten. Es wurden Bühnenshows aufgeführt, Trickfilme, Reiseberichte, Wochenschauen und eben der Spielfilm gezeigt. Was heute der Vergnügungspark ist, war damals das Vergnügungsviertel "Rund um den Filmpalast".

Zwischen 1907 und 1910 wurden grösstenteils Komödien gedreht. 70% der damaligen Produktionen waren Komödien. Es wurden in den sogenannten Filmpalästen aber auch andere Programme aufgestellt. Zum Beispiel: Western, Melodramen, historische Filme. Litaraturverfilmungen, waren zwar selten, hatten aber einen grossen Stellenwert.

Der Langfilm

Früher richtete sich die Filmlänge nach der Länge der Filmrolle. Da die meisten Filmrollen nach 10 Minuten abgespult waren, war logischerweise auch der Film zu Ende. Um den Film damals mehr Inhalt und Stärke zu geben, gab es Einakter und Zweiakter. Diese nannte man "One-Reeler" und "Two-Reeler". Bei dem "Two-Reeler" kamen dann zwei Filmrollen zum Einsatz. Die Langfilme bestanden daher immer aus mehreren Akten und somit auch Filmrollen. Der Film Que Vadis (1913) war zum Beispiel ein 9-Akter. Als ersten wirklichen Langfilm sollte man aber Die Geburt einer Nation von David W. Griffith (1915) bezeichnen.

Das klassische Hollywood

Hier ist in erster Linie der Stil, oder der Aufbau eines Films gemeint. In den frühen Jahren der Traumfabrik, wurden Filme nur in einzelnen - zusammenhängenden Szenen erzählt (siehe "One/Two-Reeler"). Die Inhalte bestanden hauptsächlich nur aus Situationserzählungen, nie um wirkliche Geschichten. Hier fehlte es den Studios am nötigen Material (Filmrollenlänge) und auch an den technischen Möglichkeiten. Dem Publikum genügte auf Dauer aber nicht die in mehren Akten inszenierten Filme. Sie wollten mehr Handlungsstränge und längere Erzählungen. Hollywoods Filmemacher standen vor einem Problem. Um die Entwicklung, und auch storytechnisch voranzukommen, griff man vorerst auf europäische Techniken zurück. Man übernahm Handlungsstränge, die bis heute noch angewandt werden, aber auch Möglichkeiten des besseren Schnitts.

Was hatte sich bzgl. der Handlungen nun geändert:

  • 1. Es gab eine Hauptperson, oder einen glaubwürdigen Charakter
  • 2. Es gab eindeutige Handlungen/Taten
  • 3. Es gabe ein Ziel, sowie dessen Konfliktlösungen.

Diese Punkte sind heute noch in fast jedem Handlungsstrang zu finden. Denn dieses ist der "klassische Hollywood-Stil".

Expansion

Die goldenen Jahre wurden eigentlich mit dem ausweiten auf den weltweiten Filmmarkt eingeläutet. Dies war kurz nach dem 1. Weltkrieg. Bis dahin waren die Europäer führend in der Filmproduktion. Durch den Ausbau von Niederlassungen ausserhalb Amerikas, nutzte die amerikanische Filmindustrie die Chance, sich weltweit zu etablieren. Ab 1916 gab es einen regelrechten Boom. In den 20er Jahren war es sogar schon so, das die Anzahl amerikanischer Filme in Europa höher war, als die der Europäer. Es zog sogar nach sich, das selbst die bekanntesten Filmstars und Regisseure abgeworben wurden. Marlene Dietrich, die mit dem 1. deutschen Tonfilm "Der blaue Engel" (1930) bekannt wurde, gehörte dazu.

Kontrolle der Filmherstellung

Nachdem die "MPPC" eingestellt wurde, gab es Anfang der 30er Jahre einige Neuordnungen.

Mit dem 'Production Code' wurde fortan die inhaltliche Kontrolle der Filme masgeblich festgelegt. William H. Hays war der Verfasser des ersten Regelwerks und somit der Begründer der freiwilligen Filmselbstkontrolle. Mit dem 'Hays Code wollte man sich der staatlichen Zensur entziehen. William H. Hays war der Präsident der "MPPDA", einem Zusammenschluss der grossen Filmfirmen. Etwas über drei Jahrzehnte lang, hatte der "Hays Code" in Hollywood bestand. Erst in den 60er Jahren entzogen sich einige grosse Filmfirmen, u.a. "MGM", dieser selbstaufgelegten Selbstzensur.


Die goldenen Jahre 1930-1960

Ohne die Studios, wäre Hollywood nicht Hollywood. In den Anfängen der Traumfabrik waren es noch die hoffnungslosen Lizenszierungsbestrebungen einiger Firmen - wie "Mutoscope" und "Vitagraph" - die den Grundstein legten. Ab den 30er Jahren waren es dann aber doch die 'Big Five', die grösstenteils ihr eigenes Studiosystem sicherten und so den riesigen Erfolg "Hollywood`s" vorantrieben.

Die goldenen Jahre waren auch die Geburtsstunde des 'Academy Award', eine von Louis B. Mayer (MGM) ins Leben gerufene Auszeichnung für herausragende filmische Leistungen. Der Oscar hat noch heute den höchsten Stellenwert für Auszeichnungen rund um das Medium Film.

Das Studiosystem

Die Filmstudios prägten grösstenteils das Gesicht Hollywoods. Hinter dem sogenannten "Studiosystem" verbarg sich eine ganze arbeitstechnische Maschinerie, aber auch Risiken und Tücken. Nach dem Wegfall der "MPPC" entstanden nach und nach immer mehr Studios, die ihren eigenen Erfolg in der Filmbranche nur darin sahen, wenn alle Bereiche des Filmgeschäfts unter ihrer eigenen Kontrolle standen. Dazu zählten, die Stars, das Marketing, der Vertrieb, die Produktion und auch letztendlich die Präsentation im Filmtheater.

Die Kinoketten wurden entweder selbst neu aufgebaut, aufgekauft oder nur angemietet. Es gab Zeiten, in denen Studios nur allein an ihren hohen monatlichen Zinsraten finanziell in den Bankrott liefen. Aufgrund dieser Tatsachen und den zu hohen Unterhaltungskosten, wurden Massenfilmproduktionen notwendig, um nur allein diese Kosten laufend zu decken. Dies traf allerdings nicht auf alle Studios zu. Die grossen Studios profitierten lange Zeit von diesem System und lebten auch von den kleineren Filmfirmen. Denn zahlreiche Kleinstproduktionen wurden von den Big Five an diese Firmen abgegeben und somit realisiert. Bis Anfang der 60er Jahre hatte dieses System in Hollywood bestand und konnte erst durch einen Gesetzesbeschluss gelockert werden. Fortan waren die Kinoketten wieder auf sich alleine gestellt, und solche Bereiche, wie z.B. der Vertrieb und vor allem die Stars gingen eigene Wege und waren seitdem nicht nur an einem Studio vertraglich gebunden.

Hollywood begann sich neu zu organisieren!

Die grossen alten Filmstudios

Man nannte sie, ...die 'Major Studios'.

Die "Big Five" hatten damals gegenüber anderen Studios eine wirtschaftliche Vormachtsstellung und prägten das Filmbusiness entscheidend. Das waren damals: "Famous Players Lasky" (Paramount), "Fox" (Twentieth Century Fox), "Warner Brothers", "RKO" und "Loew`s" (MGM).

Ihnen dicht auf den Fersen waren: "Columbia", "Universal" und "United Artists".

Während die "Big Five" eher für die sogenannten A-Filme - die Big-Budget Produktionen zuständig waren, waren es doch die "Little-Three", sowie viele der kleineren Studios die die kostengünstigeren - spezialisierten Produktionen ins Kino brachten. Später nannte man diese Filme, auch aufgrund wirtschaftlicher Anpassungen der Studios - B-Filme. Dieser Begriff überdauerte bis in unsere heutige Zeit. Allerdings unter einem ganz anderen Gesichtspunkt.

The Big Five

  • 'Paramount'

Wenn man an Paramount denkt, fallen einem als erstes die grossen Letter ein, die langsam um die Bergspitze kreisen. Heute steht dort allerdings nichts mehr von der Firma "'Famous Players Lasky', denn so fing alles an. Ganz genau war es 1914, als William W. Hodkinson, die nur auf den Vertrieb ausgerichtete Firma "Paramount Pictures Corporation" gründete. Diese arbeitete eng mit der Film-und Schauspielervereinigung Famous Players Lasky zusammen. Zu letzterer Firma kam es ebenfalls durch einen Zusammenschluss, was in der damaligen Zeit gang und gebe war. Famous Players Lasky, ging es so gut, das sie "Paramount" aufkauften und somit ihren eigenen Vertrieb schufen. In den 20er/30er Jahren wurden rasch neue Stars verpflichtet. Unter Vertrag standen schon: Gloria Swanson, Mary Pickford, und neu engagiert wurden: Marlene Dietrich, Gary Cooper, Mae West, Ernst Lubitsch oder auch z.B. Carol Lombard.

Paramount produzierte äusserst erfolgreiche Filme, doch trotzdem kam es aufgrund wirtschaftlicher Umstände, wie z.B. der Währungskrise, letztendlich zum Konkurs. Paramount konnte 1933 seine Kredite nicht mehr bezahlen und war finanziell am Ende. Es begann bis 1935 eine Reorganisation, aus dem auch der alleinige Name "Paramount" entstand. Mit neuem Namen: "Paramount Pictures Inc." und einem neuen Präsidenten, Herrn Barney Balaban ging es von nun an wieder in die Gewinnzone.

Anfang der 30er Jahre, war die Zeit von Marlene Dietrich (Blonde Venus), dem Franzosen Maurice Chevalier und der etwas provokanten, damals moralisch grenzwärtigen Dame Mae West (Ich bin kein Engel, Klondike Annie etc.). Paramount schickte nicht nur die Marx Brothers in den Krieg, sondern brachte auch Bob Hope ganz gross raus. Weitere Hits reiten sich ein: Die Unbesiegten (1947), Boulevard der Dämmerung (1950) und Hitchcocks Das Fenster zum Hof (1954).


  • 'Loew`s/MGM'

Marcus Loew, war der Mann, der mit einem flinken Schachzug, die Firma "Metro Pictures" 1920 übernommen hatte. Loew war ein Kinobetreiber und gleichzeitig Verleiher, der somit über Nacht Besitzer eines Filmstudios wurde, und dieses nach seinem Namen benannte. 1924 übernahm Loew dann auch noch die "Goldwyn Pictures Corporation", dessen ehemaliger Chef, kein geringerer als Samuel Goldwyn war. Der Schwager von Goldwyn hiess Jesse Lasky. Dessen spätere Firma, die "Famous Players Lasky Company", wurde von Goldwyn als Vorstandsvorsitzender geführt. 1925 gesellte sich dann noch Mr. Louis B. Mayer, mit seiner Produktionsfirma, zu Loew`s Unternehmen. Dieses wurde kurzerhand in 'Metro Goldwyn Mayer'(MGM) umbenannt. Seitdem sass Mayer auf dem Chefsessel.

"MGM" war damals der Garant, für die teuersten Filme, die grössten Settings und die meisten Stars. Erfolgsfilme waren u.a.:

MGM war das grösste und profitablste Studio in den 30er-50er Jahren weltweit. Unter Vertrag standen damals Ikonen wie z.B.: Greta Garbo, Clark Gable, Spencer Tracy, Elizabeth Taylor, Gene Kelly u.a.! Ende der 50er Jahre sank der Stern. Es folgten noch einzelne bedeutende Produktionen wie z.B. Doktor Schiwago (1965), 2001 - Odyssee im Weltraum (1968) und Rocky (1976). Danach wurde es ruhig. Heute stehen andere Firmen im Rampenlicht. Was jedoch noch immer geblieben ist, ist der "brüllende Löwe" im Firmenlogo!


  • 'Warner Brothers'

Die offizielle Firmengründung war 1923. Die Erfolgsstory begann allerdings sehr viel früher. Die vier Warner Brüder fingen ab 1903 mit mobilen Filmvorführungen an. Anschliessend wurde schon der ein oder andere Film käuflich erworben und im nachhinein verkauft. Ab 1913 wurden die ersten Filmproduktionen realisiert. 1917 wurde die erste Produktionsstätte in Hollywood eröffnet und 1923 dann endlich die Firma Warner Brothers Pictures Inc. gegründet.

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, versuchte man Mitte der 20er Jahre ein zweites Standbein aufzubauen. Warner beteiligte sich damals an der Entwicklung und Patentierung des Tonaufzeichnungsverfahren "Vitaphone". Dieses Verfahren konnte ebensogut auch Töne wiedergeben. Dies ermöglichte zum ersten Mal in der Geschichte, das gesprochene Wort cineastisch wiederzugeben. Ein erster Schritt weg vom Stummfilm. Warner war somit die erste Produktionsfirma, die den ersten vertonten Farbfilm ("1929 - On with the Show") auf die Leinwand brachte, sowie den ersten Film mit Musik und Dialog ("1927 - Der Jazzsänger").

Warner durfte sich von nun an zu den erfolgreichen "Major Studios" zählen. Ab 1930 wurden schon über 100 Filme pro Jahr produziert und über 360 Filmtheater in America standen unter der Kontrolle von Warner. 1932 entstand auch der bedeutende Mafia-Film "Scarface" in diesem Studio. Die meisten Produktionen waren aber eher Low Budget Produktionen, die sehr erfolgreich waren. Es folgten die wunderbaren Piratenfilme mit Errol Flynn, aber auch einige Dramen und Musicals. Unvergessen bleiben die Klassiker "1941 - Die Spur des Falken", oder auch "1942 - Casablanca".

Noch heute zählt das Studio zu den ganz grossen Filmstudios in Hollywood!


  • 'RKO'

1928 wurde RKO (Radio Keith Orpheum) gegründet. RKO hatte als einzige Produktionsgesellschaft keinen Bürositz in New York. Mitinhaber von RKO war Frankreich`s Filmfirma 'Pathè'. Erst Ende der 30er - Anfang der 40er Jahre wurden die ersten Erfolge, nach kurzeitigem Konkurs (1933), gefeiert. Dazu gehörten: "Leoparden küsst man nicht" (1938) mit Katherine Hepburn, "Citizen Kane" (1941), "Katzenmenschen" (1942) und auch Hitchckocks "Berüchtigt" (1946). Der Geschäftsmann Howard Hughes kaufte 1948 die "RKO". Howard Hughes hatte sich vorallem als Produzent einen Namen gemacht, allerdings nicht als Geschäftsmann. 1953 schlitterte die "RKO" in den Ruin.

Zurück blieb das Vermächtnis Citizen Kane. Die "RKO" verschwand als grosse Filmproduktionsgesellschaft und kümmerte sich Jahre später nur noch um Radio-und Fernsehsender.


  • 'Twentieth Century Fox'

Es begann alles durch den Zusammenschluss der Firmen " Fox Film Corporation" und "Twentieth Century Pictures" 1935.

Bis 1935 durchlebten beide Firmen finanziell schwere Zeiten. Erst durch ihre Fusion änderte sich dieses. Die Gründer waren damals: Darryl F. Zanuck und Joseph Schenck. Zanuck hatte hierfür seinen Posten bei "Warner Brothers" aufgegeben. Das berühmte Firmenlogo sowie die ertönende Fanfare und die sich bewegenden Scheinwerfer zieren Eingangs noch heute jeden Film ihres Unternehmens. "Twentieth Century Fox" war bekannt für seine klassischen Western, den Musicals und einigen grossen biblischen Filmen.

Zu den grossen Kinohits gehörten: Früchte des Zorns (1940) von John Ford, Das Gewand (1953), Niagara (1953), das Musical Der König und Ich (1956) und Meine Lieder - meine Träume (1965). In den 70er Jahren gelang mit Star Wars einer der bahnbrechensten Erfolge. George Lucas schrieb hiermit Filmgeschichte.


The Little Three

  • 'Universal'

Gegründet wurde "Universal" 1912. Bekannt wurde das Studio hauptsächlich durch seine klassischen Horrorfilme und seine Serien. Carl Laemmle war damals der Gründer.

Es entstanden so kuriose, wie gute Streifen Dracula (1931) und Frankenstein (1931). Beide sind noch heute Kult, aber waren auch nur möglich, dank des Oscargewinns von Im Westen nichts neues (1930). Erst in den 60er Jahren kam das Studio in die Gewinnzone. Den grössten Anteil daran hatten Rock Hudson und Doris Day. Ihre Komödien liefen weltweit sehr erfolgreich!


  • 'Columbia'

Die C.B.C. Sales Film Corporation, eine Firma die überwiegend kleinere Produktionen, Western und Komödien produzierte, wurde 1920 von Harry Cohn, Jack Cohn und Joe Brandt gegründet. 1924 benannte man die Firma in "COLUMBIA" um. Dies hatte Vermarktungstechnische Gründe.

In den 30er Jahren knüpfte Columbia sogar an die Erfolge der "Big Five" an, was hauptsächlich Regisseur Frank Capra zu verdanken war. Seine Erfolge: Es geschah in einer Nacht (Oscar-Auszeichnung), Napoleon vom Broadway (1934) und Mr. Deeds geht in die Stadt (1936) halfen dabei. 1939 verliess Capra die Firma und mit ihm ging auch der Erfolg. Anfang der 50er Jahre meldete man sich aber zurück. Mit solch klangvollen Produktionen, wie Verdammt in alle Ewigkeit (1953), Die Faust im Nacken (1954), Die Brücke am Kwai (1957) und Lawrence von Arabien (1962), war man zurück in der Erfolgsspur.


  • 'United Artists'

Gegeründet 1919 von Charles (Charly) Chaplin, David W. Griffith, Mary Pickford und Douglas Fairbanks. Durch Gründung ihrer eigenen Produktionsfirma wollten Sie dadurch gegenüber anderen Firmen unabhängig bleiben.

Mit den Chaplin Produktionen: Lichter der Grossstadt (1931), Moderne Zeiten (1936) und auch Der grosse Diktator (1940) schufen Sie ihre ersten grossen Achtungserfolge. United Artists war die erste Filmfirma, die von Stars und nicht von Geschäftsleuten kontrolliert wurde. 1951 wurde United Artists aufgrund finanzieller Engpässe neu geordnet. Durch den Wegfall der Produktionsstätten, war man fortan nur noch für den Vertrieb seiner eigenen finanzierten Filme zuständig. Es folgten Hits wie: African Queen (1951), 12 Uhr mittags (1952), Manche mögens heiss mit Marylin Monroe (1959), West Side Story (1961) und die James Bond - Filme. Seit 1980 gehört United Artists zu MGM.


weitere Studios in der Anfangszeit

  • 'Monogramm'

Gegründet Anfang der 30er Jahre.

  • 'Grand National'

1936 von Edward Alperson gegründet.

  • 'Hal Roachs Studio'

1915 von Hal Roach gegründet um Harald Lloyd - Komödien zu produzieren.

  • 'PRC'

1940 aus den Firmen PDC und PPC enstanden.

  • 'Republic'

Anfang der 30er Jahre von Herbert Yates ins Leben gerufen.

  • 'Keystone Company'

1912 von Mack Sennett gegründet.

  • 'Walt Disney Productions'

1929 von Walt Disney und seinem Bruder Roy Disney gegründet. Produziert wurden animierte Cartoons. Der Firmensitz war in Burbank/Kalifornien. Von dort wurden Figuren entworfen, die auch schon bald ihr Licht auf der grossen Leinwand erblickten. Die Rede ist von Donald Duck, Micky und Minni Maus und Pluto. Dank dem Trickfilm "Schneewitchen und die sieben Zwerge", der soger mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, kam der Erfolg ins Rollen. Weitere bekannte Figuren folgten, z.B. Dumbo (1941), Dagobert Duck, oder Cinderella (1950). 1955 wurde sogar der erste Vergnügungspark "Disneyland" eröffnet. Noch heute werden Cartoons, Kinderfilme und Animationsfilme in den Disney-Studios produziert.


Grundlagen des Aufstiegs

Der Tonfilm

In den frühen Jahren der Filmindustrie war es leider technisch noch unmöglich, Töne in den bereits fertigen Film einzufügen.

Man beschränkte sich daher darauf, auf Töne hinzuweisen, oder mit Untertiteln zu arbeiten. Die damaligen grossen Filmpaläste, die zum Teil den Filmfirmen gehörten, arbeiteten viel mit Orchestermusik und dem dazugehörigen Rahmenprogramm. Was heute fast nur noch bei "Hörspielkassetten" der Fall ist, war damals Gang und gebe, ein Erzähler wies auf Inhalte und Ereignisse hin.

Erst in den 20er Jahren, durch die Entwicklung der "TOMAS EDISON-Methode", sowie dem später entwickelten "LICHTTON-VERFAHREN" nahm das "Ton auf Film-Prinzip" seinen Lauf. Der Tonfilm war geboren.

Der Farbfilm

Die Anfänge des Farbfilms waren relativ früh, allerdings wurde dieser im Gegensatz zum Tonfilm erst intensiv in den 50er Jahren eingesetzt. Die Firma 'Technicolor' besass hier die Rechte. Nach dem "Technicolor-Verfahren" wurden schon Anfang der 30er Jahre Filme, meist Zeichentrickfilme - später Western, colorisiert. Zwar gab es auch schon wesentlich früher teilweise eingefärbte Filme, doch erst 1932 durch den mit einem Oscar ausgezeichneten Zeichentrickfilm "Flowers and Trees" bekam der Farbfilm seine nötige Beachtung.

Besonderes Highlight bleibt der wunderbare Film: "Der Zauberer von Oz" (1939). Hier wurden die Fantasiewelten farblich, und die Realwelten schwarz-weiss dargestellt.

Ab 1945 stieg die Rate der Farbfilme stetig. Heute kann man sagen, so selten wie damals der Farbfilm war, so selten gibt es heute den schwarz-weiss-Film. Der Farbfilm konnte sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten durchsetzen!

Der Film Noir

Der Begriff Film Noir stammt aus dem französischen. In einer französischen Filmkritik von 1942 fiel zum ersten Mal dieser zusammenhängende Begriff. Als "Film Noir" wurde zum Beispiel "Die Spur des Falken" (1941) bezeichnet. Im amerikanischen war der "Film Noir" bis dahin überhaupt nicht bekannt, und es gab auch kein entsrechendes Genre hierfür.

Was bedeutete also der "Film Noir"?

Hier handelt es sich um Kriminalgeschichten, oder Melodramen, aber auch Thriller passen in dieses Raster, die oftmals eine pessimistische Grundstimmung aufbauen, nicht geradlinig sind, moralisch fragwürdig und zum Teil sehr undurchsichtig daherkommen. Alles weicht vom eigentlichen Stil ab, selbst die Kameraarbeit, die Schnitttechniken lassen den Betrachter weitesgehend im Dunkeln tappen. Die Auflösungen solcher Filme sind meistens deprimierend und oder völlig verwirrend gestaltet.

Das beschreibt kurz und knapp den Film Noir, der erst durch einen Aufsatz des Regisseurs Paul Schrader ("Notes on Film Noir") saloonfähig wurde. Der Film Noir war und hatte nun sein eigenes Genre. Bis dahin verschwand er aber auch schon wieder mit dem "Fall des Studiosystems" in der Versenkung und erlebte erst Mitte der 70er Jahre seine 2. Blütezeit.

Bekannte Film Noir`s waren und sind:

Kassenschlager

Mehr zum Thema:

Veränderungen

Die ersten unabhängigen Produktionen

Dies waren vor allem Filme, die in den 50er Jahren, das jugendliche Publikum ansprachen und auch mutige Produzenten, die gerade in den 60er Jahren experimentierfreudige Produktionen auf die Leinwand zauberten.

Gerade im Sektor LOW-BUDGET und B-Movies, solche Genre-Filme nannte man auch "Exploitation Movies", entdeckte man viel Potential. Die Firma 'AIP' (American International Pictures) wurde speziell für solche Produktionen gegründet und schloss somit eine Lücke, die die grossen Studios eher vernachlässigten. Durch die "AIP" wurde der Produzent und Regisseur Roger Corman einer der wichtigsten Figuren für den Aufstieg des neuen Hollywoods.

Die grossen Studios waren fortan gefordert, sich gerade im Bereich B-Filmproduktionen mehr zu engagieren, da viele Schauspieler abwanderten und neue Gesichter nicht unter ihrem Vertrag standen. Man bemühte sich seitdem, mit neuen-innovativen und künstlerischen Produktionen aufsehen zu erwecken, was auch gelang!

Das Ende der Selbstzensur

Man sollte hier aber in erster Linie von einer Lockerung der freiwillig aufgelegten Selbstzensur sprechen. 1966 hatte man dem besonderem Wunsch der Filmindustrie nachgegeben und den "Production Code" gelockert.

Der Film Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1966) gab hierfür den Anlass. Die Alkoholexzesse der Elizabeth Taylor, die provokanten Dialoge mit Richard Burton waren damals ein Riesenskandal. Ohne Rücksicht auf den "Production Code" war dieser Film enstanden und machte diesen wiederum völlig unwirksam. Der Film wurde ein sensationeller Erfolg, bekam 5 Oscars und strafte somit jeden Kritiker.

Ab 1968 folgte daraufhin das von der MPAA entwickelte, nach Alterseinstufungen sortierte Filmbewertungssystem. Die Sortierungen erfolgten nach:

  • G = General
  • PG = Parental guidance suggested
  • R = Restricted
  • NC-17 = No one 17 under admitted

Seit diesem Tage wurden ganz neue cineastische Erzählweisen möglich, sowie die freie Darstellung von Sex und Gewalt nach Alterseinstufungen.

Das neue Hollywood

Dieses war geprägt, durch die neue Erschliessung von Zuschauerschichten. Anfang der 70er Jahre begann die Neuordnung des klassischen alten Hollywoods. Kleinere Studios fusionierten mit grösseren Studios, und die eigentlichen Produktionsrisiken wurden auf Vertriebsfirmen, den Produzenten und erst in letzter Instanz auf die Studios selbst verteilt. Durch die neuen Filmbewertungen, ergaben sich ganz neue Genres und Möglichkeiten, aber auch Risiken. Es enstanden z.B. Horrorkomödien, Fantasystreifen oder auch Konfliktdramen, wie etwa das Drogenmilieu. Hollywood war geprägt von mehr Kreativität und auch dem positiven Einfluss europäischer Filmschaffenden. Es entstand das neue Hollywood. Besonders beeinflusst durch Filme wie z.B.,

Es entsanden kluge Filme, mit langen Einstellungen und erzählerischer Dichte, sowie auch Filme mit gar offenen Enden. Hollywood zeigte sich fortan einfach stärker und mutiger.

Hollywood im Aufwind

Nachdem viele neue künstlerische und experimentelle Produktionen die Leinwand eroberten, trat der eigentliche Siegeszug des "NEW Hollywoods" erst Mitte der 70er Jahre ein.

Durch die Rückkehr des BLOCKBUSTERS und der Entdeckung neuer Vermarktungsmöglichkeiten, erhielt Hollywood ein neues Gesicht. Fortan stand nicht nur der Film und die Stars im Mittelpunkt, sondern auch:

  • Spielzeuge
  • Tonträger
  • Computerspiele
  • Sticker und Pins
  • Bekleidung
  • Fernsehserien wie Dallas und Alf
  • Comics und Bücher
  • Musik und Soundtracks.

Neue Vermarktungsmöglichkeiten

Mit dem Einzug der VHS, sowie neuer Filmrichtungen in den 70er Jahren, sowie Anfang der 80er Jahren, offenbarten sich für die Traumfabrik ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten. Hollywood erkannte die Chance des Franschise und eroberte damit den Markt. Das Hollywood, was Anfang der 70er Jahre noch arg am straucheln war, erlebte sowas wie eine neue Renaissance. Wegbereiter hierfür waren insbesondere Steven Spielberg, mit seinem Film Der weisse Hai (1974) und George Lucas, der mit seinem Star Wars-Imperium Filmgeschichte schrieb. Es folgten seitdem viele neue Grossproduktionen, die mehr auf visuelle Effekte, als auf dramaturgische Handlungsstränge Wert legten.

Neue Wege

Hollywood eroberte seitdem die Wohnzimmer. Zu den neuen Techniken und Verbreitungsmöglichkeiten gehörten:

Neue Gesichter - Neue Stars

Mit dem neuen Erfolg, eroberten auch neue Stars die Leinwand. Dazu zählten z.B. die Schauspieler:

- Rod Steiger, Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Tom Cruise, Richard Gere, Harrison Ford, Tom Hanks, Johnny Depp, Michael Douglas, Glenn Close, Julia Roberts, Brad Pitt, Kevin Costner, John Travolta, Sally Field, Leonardo Di Caprio, Will Smith, Denzel Washington, Morgan Freeman, Hilary Swank, Goldie Hawn, Mel Gibson, Matt Damon, Dennis Quaid, Susan Sarandon, Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Robert Redford, Michelle Pfeiffer, Russell Crowe, Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Jeff Goldblum, Richard Dreyfuss, Judi Dench, Steve Martin, Jamie Lee Curtis, George Clooney, Robert De Niro

Die digitale Welt

Mehr zum Thema, im Heimkino-Bereich.


Wichtiges in Kürze

Die wichtigsten Produktionen

HINWEIS:

Es gibt viele sogenannte "wichtige Produktionen". Die folgende Aufzählung beinhaltet nur Filme, die die Geschichte Hollywoods entscheident beeinflusst und auch bewegt haben. Die Reihenfolge 1-20 hat keinen nähere Bedeutung und gilt lediglich als Aufzählungshilfe!

  • 1. Tron (1982) = war der erste vollständig am Computer erstellte Spielfilm.
  • 2. Terminator 2 (1991) = Die Spezial-Effekte gelten noch heute als wegweisend.
  • 3. In der Hitze der Nacht (1967) = Mit diesem Film ebnete Sidney Poitier allen weiteren farbigen Schauspielern neue Chancen im damals von weissen Schauspielern dominierten Hollywood.
  • 4. Der weisse Hai (1974) = der erste wirkliche Blockbuster.
  • 5. Vom Winde verweht (1939) = Ein mitreissendes Epos menschlicher Schicksale.
  • 6. Titanic (1997) = der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten.
  • 7. Der Pate (1972) und Der Pate II (1974) = ein zeitloses Meisterwerk!
  • 8. Citizen Kane (1941) = Stilistisch einer der bedeutendsten Filme aller Zeiten.
  • 9. Meine Lieder-meine Träume (1965) = In Deutschland ein Flop, weltweit ein Riesenerfolg und gilt als einer der besten Musical-Verfilmungen.
  • 10. Frankenstein (1931) = der erste Horror-Film - mit Boris Karloff.
  • 11. Die Geburt einer Nation (1915) = gilt als der erste Langfilm und wurde damals aufgrund seiner Montagetechnik gefeiert.
  • 12. Der Zauberer von Oz (1939) = Ein Phantasievoller Film, bei dem dem Betrachter noch heute die Augen leuchten. Ein grosser Schritt für den "Farbfilm" damals!
  • 13. 2001-Odyssee im Weltraum (1968) = Kubricks Kultfilm war ein Meilenstein für das SF-Genre.
  • 14. Leoparden küsst man nicht (1938) = Tausendmal kopiert, selten erreicht! Einer der besten Screwball-Komödien!!! Bissiger Witz und rasant von Howard Hawks inszeniert.
  • 15. Wer hat Angst vor Virginia Wolf? (1966) = bewegt viel in Sachen Selbstzensur!
  • 16. The Rocky Horror Picture Show (1975) = Wichtig weil: Skurril, mutig, schrill!! Selten war Hollywood so fröhlich bis vulgär zugleich!
  • 17. Pulp Fiction (1994) = Tarantinos gewagter Schritt in eine neue Hollywood-Aera!
  • 18. Star Wars (1977) = Offenbarte neue Themenwelten und viele Nachahmer!
  • 19. Chinatown (1974) = Die Wiederkehr des Film-Noirs (mit Jack Nicholson).
  • 20. Schneewitchen und die sieben Zwerge (1937) = Gilt als der erste abendfüllende Zeichentrickfilm.


Die wichtigsten Regisseure

1915-1930

1930-1960

1960- 1990

seit 1990


Die wichtigsten Stars

Schon in der Frühphase des Hollywood-Kinos wurde erkannt, wie wichtig der einzelne Star für die jeweilige Produktion war. Die Studios begannen damit, sich den ein oder anderen Star vertraglich für einige Jahre an das jeweilige Studio zu binden.

Stars sollten Klischees und vorallem ihr Image wahren. Hier legten die Studios besonderen Wert drauf. Als eine der ersten Hollywoods - Vamps, galt z.B. Theda Bara. Dies hatte Sie hauptsächlich ihrer Rolle in: "A Fool there was" (1915) zu verdanken.

Klischees und Charakter verkörperten immer wieder: Douglas Fairbanks - in sehr tollkühnen Rollen, Gary Cooper war immer der "Smarte" - einfache Typ, Jerry Lewis spielte immer den Clown und Boris Karloff spielte immer den Bösen.

Stars gelten aber auch genauso als Zugpferde und natürlich in erster Linie als Kostenfaktor. Noch heute sind die Stars in den meisten Filmen die treibende Kraft des Erfolgs. Denn was wären die uns bekannten Hollywood Streifen ohne die "wichtigsten Stars"?.

Gerade in den Anfängen "Hollywood`s waren das u.a.:


Statistiken

Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten

Platz Filmtitel Einspielergebnis weltweit in Mio.
1. Titanic 1.845,0
2. Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs 1.118,9
3. Pirates of the Caribean - Fluch der Karibik 2 1.065,6
4. The Dark Knight 992,8
5. Harry Potter und der Stein der Weisen 976,5
6. Pirates of the Caribean - Am Ende der Welt 961,0
7. Harry Potter und der Orden des Phönix 938,8
8. Der Herr der Ringe - Die zwei Türme 926,3
9. Star Wars I - Die dunkle Bedrohung 925,6
10. Shrek 2 920,6
11. Jurassic Park 920,1
12. Harry Potter und der Feuerkelch 892,2
13. Spider-Man 3 891,0
14. Harry Potter und die Kammer des Schreckens 876,7
15. Der Herr der Ringe - Die Gefährten 871,4
16. Findet Nemo 864,7


Die teuersten Filme aller Zeiten

Platz Filmtitel Produktionskosten in Mio.
1. Pirates of the Caribean - Am Ende der Welt 300,0
2. Spider-Man 3 250,4
3. Pirates of the Caribean - Fluch der Karibik 2 225,0
4. Superman Returns 223,5
5. X-Men 3 - Der letzte Widerstand 210,0
6. King Kong (2005) 205,8
7. Titanic (1997) 200,0
8. Spider-Man 2 200,0
9. Harry Potter und der Feuerkelch 200,0
10. Troja 185,1
11. Die Chroniken von Narnia 180,0
12. Der goldene Kompass 180,0
13. Waterworld 175,2
14. Terminator 3 - Rebellion der Maschinen 175,0
15. Eugen Allmächtig 175,0


Die grössten Flops

Zu den grössten Misserfolgen der Traumfabrik zählen sicherlich:

  • Cutthroat Island mit Geena Davis. Dieser Film bedeutete das Ende der "Carolco-Studios". Von über 100 Millionen Dollar Kosten, spielte der Film weltweit nur ca. 10 Mio. wieder ein.
  • Heaven`s Gate kostete ca. 40 Millionen Dollar und kam nur auf runde 3,5 Millionen Dollar Einnahmen in den USA.
  • Critical Care (1997) kostete 12 Millionen Dollar und kam nur auf 200.000 Dollar weltweit.

Ebenfalls als Flops gelten die Filme:

Genres

Erst ab 1910 erfolgte in Hollywood eine Identifizierung der Filme nach Genres. Genre bedeutet: thematische Vorgaben mit hohem Wiedererkennungswert.

In der Zeit des Studiosystems dominierten folgende Genres:

und

Erst später folgten


Filmpreise

Mit dem ACADEMY-AWARD hat Hollywood noch heute den weltweit angesehensten Filmpreis. Der Oscar wird seit Ende der 20er Jahre alljährlich vergeben. Zu den weiteren weltweit wichtigsten Filmpreisen gehören:

  • der Golden Globe-Award von Los Angeles
  • Die "Goldene Palme" von Cannes
  • der Europäische Filmpreis der "EFA"
  • der britische "BAFTA-Award"
  • der "Goldene Bär" von Berlin (Berlinale)
  • der deutsche Filmpreis (LOLA)
  • der "Goldene Löwe" von Venedig
  • der französische "CESAR"

Als Pendant zur Oscar-Auszeichnung gilt die Verleihung der "Goldenen Himbeere", für ausserordentlich schlechte schauspielerische, filmische Leistungen.


wichtiges

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  • Diese Seite wurde zuletzt am 14. November 2008 um 11:25 Uhr geändert.
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