Ich bin Sam (USA 2001) - Kritik von Smu
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Kritik von Smu vom 18.08.2005.
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Hinweis
Diese Filmkritik basiert auf einer Kritik, die ich im März 2005 für das dvdb.de-Forum geschrieben habe. Den Film habe ich als TV-Ausstrahlung im Nachtprogramm der ARD gesehen.
Story
Sam ist der geistig behinderte Vater der 7-jährigen Lucy, er schafft es trotz seiner Beeinträchtigung mit ihrer Erziehung zurecht zu kommen und ihr ein guter Vater zu sein - Lucy liebt ihren Daddy.
Die Probleme beginnen, als Lucy in der Schule nicht mehr lernen will, da sie Angst hat klüger als ihr Vater zu werden. Das Jugendamt schaltet sich daraufhin ein und die Dinge nehmen ihren Lauf, fortan kämpft der arme Sam um das Sorgerecht seiner Tochter.
Darsteller
Der Film bietet eine Menge bekannter Gesichter. So spielen neben den beiden Top-Stars, dem für diesen Film mit dem Oscar nominierten Sean Penn und Michelle Pfeiffer, welche sehr überzeugend die gestresste Star-Anwältin mimt noch viele weiterere bekannte Schauspieler aus Film und Fernsehen mit.
Da wäre beispielsweise Dakota Fanning, die für ihre damals sieben Jahre unheimlich gut spielt. Sie ist einfach zuckersüß und neben Jonathan Lipnicki in Jerry Maguire die überzeugendste und liebevollste Kinderrolle, die ich bisher gesehen haben. Den meisten wird sie nun wohl aus Krieg der Welten als Tom Cruises Tochter oder als Alien-Mischling aus Steven Spielbergs Taken bekannt sein.
In weiteren Rollen finden sich...
- Dianne Wiest (Hannah und ihre Schwestern, Bullets Over Broadway) als weltfremde, hoch intelligente Frau von nebenan
- Loretta Devine, als Frau vom Jugendamt (mir bekannt aus Boston Public)
- Laura Dern (Jurassic Park) spielt hier die Pflegemutter
- Ken Jenkins, bekannt als Dr. Bob Kelso aus Scrubs, als Richter
Kritik
Darsteller
Alle Darsteller bringen schöne Performances, Sams ebenfalls geistig behinderte Freunde sind bis auf wenige Szenen auch gut und glaubhaft dargestellt - vielleicht lagen die wenigen Ausnahmen aber auch an der Synchro. Im Allgemeinen - auch ohne das Original zu kennen - finde ich diese aber wirklich sehr gelungen!
Story
Die Story ist sehr schön erzählt und man kann den ganzen Film über genießen und findet es dann schließlich auch ein bisschen schade, wenn dieser sein Ende findet. Die Charaktere verlaufen während des Films mehrere Stufen, bei denen sie sich von sympathisch zu unsympathisch und wieder zurück zu sympathisch entwicklen. Dies schließt den Zuschauer sehr gut mit ein, bewegt und regt Emotionen an.
Kamera
Das einzig durchgängig lästige am Film ist die Kameraführung. Bei Blair Witch Project gehörte ich zwar zu den wenigen, die damals kein Problem mit dem "Rumgewackel" der Kamera hatten, aber hier fand ich es teilweise doch schon sehr gewöhnunsbedürftig. Es diente zwar stets dem Vorhaben Sams Lage besser darzustellen - was auch gelang - doch trotzdem ist es wirklich gewöhnunsgebedürftig.
Fazit
Genialer Sean Penn, zuckersüße Dakota Fanning, toll erzählte Geschichte. Einfach ein sehr emotionaler Film, den man mal gesehen haben muss. Jedoch auf gar keinen Fall stupides Popcorn-Kino.
09 von 10 Punkten
Siehe auch
Weblinks
- Ich bin Sam in der Internet Movie Database (IMDb)
- Ich bin Sam in der Online-Filmdatenbank (OFDb)
- Alle deutschen DVDs von Ich bin Sam bei dvdb.de
- Aktueller Preisvergleich aller deutschen DVDs von Ich bin Sam bei dvdb.de
- Website des Filmprojektes ma/32.0
- Diese Seite wurde zuletzt am 9. Februar 2008 um 13:33 Uhr geändert.
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