Into the Mirror - Special Edition (Südkorea 2003) - Kritik von Gorygrunt
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Kritik von: Gorygrunt
Inhaltsverzeichnis |
Story
Ein ehemaliger Polizist arbeitet nun in einem Einkaufszentrum als Sicherheitschef. Nach einem schweren Brand, das auch Menschenleben kostete, soll dieses Einkaufszentrum nun wiedereröffnet werden. Doch die Wiedererröffnung steht unter keinem guten Stern, mysteriöse Todesfälle häufen sich und zwar immer in der Nähe eines Spiegels…..
Was soll ich sagen? Endlich mal wieder ein guter Gruselstreifen. Horror aus Asien hat für mich persönlich zur Zeit mehr zu bieten als westlich produzierte Filme. Das mag daran liegen, das die Asiaten (vor allem Japan & Korea) die konventionellen Methoden zur Erzeugung von Spannungsmomenten mit Gänsehautgarantie wiederbeleben. Die abgef***ten modernen Hilfsmittel der heutigen Zeit, die sehr gerne in den Hollywoodproduktionen genutzt wird, wie z.b. viel zu schnelle Schnitte, übertriebene Computeranimationen, beschissene Pop-Musik können leider niemanden vorm Ofen hervorlocken. Die Filme gleichen eher einem MTV-Video und bauen so die Spannung und den Thrill ab, der vermittelt werden sollte!
Produktion
Eine SUPER Kameraführung, ruhige Einstellungen mit beängstigenden Auswirkungen. Typisch für asiatische Horrorfilme, wurde wieder ein wirklich körniger Kamerafilter verwendet, der ein leicht vernebeltes Bild erzeugt. Für Projektoren-User nicht gerade vorteilhaft, da das Bild leicht (na gut sehr !) unscharf an die Leinwand projeziert wird. Verantwortlich war Han-cheol Jeong der mich mit seiner Arbeit bei YESTERDAY aus dem Jahre 2002 beeindruckte. Auch erwähneswert wäre, das die Szenen vor den Spiegeln ohne Animationen auskommen, alles des Ergebniss der wunderbaren Fotografie. Stattdessen wurden Doubles genommen, wenn man mal genauer hinschaut sieht man es. Schon deswegen empfehlenswert!
Screenshots
Director Seong-ho Kim liefert wirklich einen guten Output. Lediglich an der Storyentwicklung und Storyführung hätte man noch ein bischen feilen können. Leider kann ich euch keine weiteren Informationen zu diesem Mann zukommen lassen, da ich keinen weiteren Film kenn an dem er mitgewirkt hat.
Darsteller
Dasselbe gilt für die Schauspieler, wobei der einzig mir bekannte Actor Ji-tae Yu schon in Oldboy ganz nett anzuschauen war. Eine gute Nebenrolle vollbrachte er auch in Nightmare - The Horror Game Movie. In diesem Film zeigt er was er drauf hat und überzeugt von der ersten Minute an.
Bild und Ton
Bild ist (wie bereits gesagt) etwas milchig und unscharf, dafür ballert der Schwarzwert als wenn es keinen Morgen mehr geben wird. Da die Unschärfe gewollt ist und zur Atmosphäre positiv beiträgt drück ich da mal ein Auge zu! Dennoch lohnenswert auf einer großen Leinwand zu schauen, da die Kameraeintellungen noch besser zur Geltung kommen.
Na ja, der Sound ist ein großer Minuspunkt. Der Subwoofer hat genug zu tun, sagt des öfteren mal guten Tag und kommt sehr satt daher. Leider wurden viele Effekte über alle Känäle gelegt und somit entsteht eine erdrückende Klangwolke mitten im Raum. Und wie wir wissen sollen ja nur die Rears eine gewissen Hintergrund erzeugen, die wurden aber zu laut abgemischt.
DVD
Wie immer kann und will ich auch nicht viel zu dem Bonusmaterial sagen! Was mir sehr gut gefallen hat war das Menü. Eine sehr schöne Idee:
Fazit
Ein gruseliger Film aus Asien der durch seine Darsteller und der wirklich guten Kamera wieder einmal beweisst, das man keinen Computer vergewaltigen muss um einen excellenten Thrill zu erzeugen. Splatter-Fans kommen hier zu kurz, es ist nur ein winzigkleiner Gorefaktor enthalten und das genügt IMHO. Empfehlenswert für Freunde von Dark Water & Ju-On!
Punkte
- Film 8 / 10
- DVD 6 / 10
Siehe auch
Weblinks
- Into the Mirror in der Internet Movie Database (IMDb)
- Into the Mirror in der Online-Filmdatenbank (OFDb)
- Alle deutschen DVDs von Into the Mirror bei dvdb.de
- Aktueller Preisvergleich aller deutschen DVDs von Into the Mirror bei dvdb.de
- Diese Seite wurde zuletzt am 22. August 2006 um 13:36 Uhr geändert.
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