Jagdfieber 2 (USA 2007/2008) - Kritik von Isinesunshine
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Jagdfieber 2
Seit der Dackel Herr Wiener in Jagdfieber zu den wilden Waldbewohnern übergelaufen ist, ist nun schon ein ganzes Jahr vergangen und sein Frauchen samt Gatten begeben sich mit ihrem Wohnwagen wieder ins Revier der Tiere. Ihr geliebtes Haustier hoffen sie noch immer wiederzufinden.
Elliot und Gisele wollen gerade heiraten, als dem Hirsch sein prachtvoll gewachsenes Geweih abbricht - mal wieder(!) - und er sich nun gar nicht mehr sicher ist, ob er er sich wirklich lebenslang an die schöne Hirschkuh binden will. Selbst eine Partie Hasenpfeffer als Junggesellenabschied kann ihn nicht aufbauen. Da kommt es ihm gerade sehr Recht, dass Herr Wiener von seinem Frauchen entführt wird, denn die Rettungsaktion des Dackels macht der Vollendung der Hochzeitszeremonie einen Strich durch die Rechnung.
Boog, Elliot, Gisele, McSquizzy, Buddy und die zwei französischen Enten machen sich also auf die Suche nach der Wurst auf Beinen, wobei Elliot am enthusiastischsten tut, aber auf eine laaaaaaange Suche hofft und der Rest sich wirklich Sorgen macht. Außerdem stellt sich heraus, dass die Haustiere, allen voran der unterwürfige Fiffi, die wilden Tiere über alle Maßen hassen und die Rettung so erschweren… …
Jagdfieber 2 ist mit seiner Spieldauer von gerade einmal 74 Minuten ein sehr kurzer Film, der aber gar nicht mal so kurzweilig ist, wie man annimmt. Er unterhält und bietet viele Möglichkeiten zum Lachen.
Animationstechnisch kann der Film überzeugen, in dem sehr viel mit Depth of Field, Global Maps und Staging gearbeitet wird. In nicht so großen Dimensionen, aber immerhin, gibt es auch hier wieder eine Verfolgungsjagd im Wasser (und einen Unterwasser-Kampf!), dabei werden aber bei weitem weniger Tiere nass, als im ertsen Teil. In dieser Hinsicht hatten die Animateure es in diesem Teil leichter - auch weil überhaupt weniger Tiere beteiligt sind.
Von den im ersten Teil gezeigten Waldbewohnern wird dem Zuschauer in Jagdfieber 2 also nur der harte Kern präsentiert, der Rest fällt weg. Dafür lernt er das eine oder andere Haustier (Hunde und Katzen) kennen, die allerdings nicht alle so ausführlich präsentiert werden.
Wer aus dem letzten Teil schon bekannt ist, hier aber leider nicht mher so zum Tragen kommt ist das niedliche lila-blaue Stachelschwein Buddy, dass Boog und Elliot im letzten Teil - der Freundschaft wegen - auf Schritt und Tritt gefolgt war.
Storytechnisch geht es wie im ertsen Teil um Familie und Zugehörigkeit, aber zusätzlich auch um Liebe und die Expedition, die für die Beteiligten nötig ist, um herauszufinden, wo sie hingehören.
Elliot war im ersten Teil zwar lustig, an mancher Stelle aber doch zu nervig, was ich im zweiten Teil als weniger störend empfunden habe. Letztendlich ist es also diese Tatsache, die diese Fortsetzung mit einem Vorsprung von 0,5 Punkten an ihrem Vorgänger vorbeiziehen lässt: 7,5/10 Punkten.
- Diese Seite wurde zuletzt am 21. Januar 2009 um 21:22 Uhr geändert.
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