Klick (USA 2006) - Kritik von Smu
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Kritik von Smu vom 1. Oktober 2006.
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Vorwort
Ich möchte dieses Mal nicht einzelne Bereiche des Films (Story, Darsteller, etc) bewerten, sondern einfach ein paar Worte dazu loswerden.
Spanglish hatte ich zum Zeitpunkt des Schreibens der Kritik noch nicht gesehen.
Kritik
Obwohl der Trailer schon vor einigen Monaten die allgemeine Meinung förderte, alle guten Szenen seien bereits - wie leider allzu oft - verbraten worden und der Film würde nichts Weiteres zu bieten haben, hab ich mich nicht davon abbringen lassen mir Klick anzuschauen. Ich sollte meine Entscheidung nicht bereuen.
So saß ich nun am 30. August 2006 in der Vorstellung um 20.15 Uhr. Platz B13 im nahezu auf den letzten Platz ausverkauften - rechts neben uns blieb tatächlich ein Sitz frei - Saal 1 des Stader CineStars. Die Fülle des Saals ließ bereits eine gute Stimmung für die folgenden 108 Minuten erhoffen und so begann - nach zahlreichen Werbespots und einem völlig verwirrenden, nichts aussagenden Trailer zu Der Teufel trägt Prada - schließlich Klick.
Zu Beginn erfüllten sich all die Prophezeiungen jener Hobby-Astronomen, welche vom Film abrieten: Es folgten nacheinander zahlreiche, aus dem Trailer bekannte Szenen und waren zudem mit Trash und Slapstick der übelsten Sorte kombiniert. Meine Befürchtung, Adam Sandler hätte einen neuen Tiefstand erreicht, schien der Wahrheit zu entsprechen. Doch dann endete das erste Viertel des Films und es vollzog sich ein Wandel, ähnlich dem von 50 erste Dates nach der Hälfte des Films. Mit jeder Szene gewann Klick mehr und mehr an Humor, Gefühl und schließlich Tiefgang. Solchem Tiefgang, dass im Kino zu einem gewissen Zeitpunkt - auch bei mir - massenhaft die Tränen in Strömen flossen. Was anfangs noch wie ein übler Fehltritt wirkte, war somit mittlerweile zu einem neuen Hoch herangewachsen.
Da jegliches Wort zu Inhalt und Verlauf das Filmvergnügen nur trüben könnte, verzichte ich darauf. Es ist viel wichtiger herauszustellen wie herausragend gut Klick tatsächlich ist und ebenso klarzustellen, dass der Trailer jeglich den ersten, schlechten, nur circa zwanzig Minuten andauernden Abschnitt, eines ansosten wunderbaren Films wiederspiegelt.
Für mich persönlich ist Klick der bislang erwachsenste und gefühlsstärkste Adam-Sandler-Film. Konnte bisher Big Daddy mit einem liebenswerten Sonny Coufax und einem süßen "Frankenstein" diese Position für sich inne halten, stößt Klick letztlich in neue Dimensionen vor. Solche, die keine Adam-Sandler-Produktion bisher erreichen konnte. Wenn Adam Sandler diesen Kurs bei behält, stehen uns noch ein paar sehr gute Filme bevor.
Noch ein kleiner Hinweis für Wissende: In gewisser Hinsicht ist Klick mit Family Man vergleichbar.
Fazit
Schaut euch Klick unbedingt an! Von mir bekommt er 08 von 10 Punkten.
Siehe auch
Weblinks
- Klick in der Internet Movie Database (IMDb)
- Klick in der Online-Filmdatenbank (OFDb)
- Alle deutschen DVDs von Klick bei dvdb.de
- Aktueller Preisvergleich aller deutschen DVDs von Klick bei dvdb.de
- Offizielle deutsche Website von Klick
- Diese Seite wurde zuletzt am 6. Oktober 2006 um 22:39 Uhr geändert.
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