Krieg der Welten (USA 2005) - Kritik von Smu

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Kritik von Smu vom 18.08.2005.

Inhaltsverzeichnis

Hinweis

Diese Filmkritik basiert auf einer Kritik, die ich im Juli 2005 für das dvdb.de-Forum geschrieben habe. Den Film habe ich damals im CineStar Stade gesehen.

Darsteller

Die Darsteller sind allesamt erste Sahne, ganz vorne weg die wirklich sehr beeindruckende Dakota Fanning als klaustrophie-leidende Rachel, gefolgt von Tim Robbins als Harlem und zu guter letzt Tom Cruise als Ray. Man wird es kaum glauben, aber ich als Tom-Cruise-Fan kann wahrlich behaupten meinen Heroen zum ersten Mal wirklich schauspielern gesehen zu haben. Seine bisherigen Oscar-Nominierungen hin oder her, und auch wenn der Film höchstens Darsteller-, Special-Effects- und Sound-Oscar verdient hätte: Tom Cruise hätte nun eine Nominierung wirklich mal gerechtfertigt. Er ist nämlich wirklich weit über seinen Verhältnisse, noch dazu spielt er endlich mal nicht den Superstrahlemann sondern mal das Gegenteil davon.

Special Effects

Was einem hier an Special Effects geboten wird ist erste Sahne, die Bilder beeindrucken sehr. Alle was gezeigt wird ist perfekt gemacht worden und keineswegs als Computerprodukt erkennbar. Wirklich erstklassig.

Ton

Besonders gut an Krieg der Welten gefiel mir der Sound: Oftmals gab es Totenstille und dann, anstatt, dass man viel sah, hatte man sich auf leise Geräusche zu konzentrieren. Das erhöhte die Spannung noch mehr und machte besonders aufmerksam. Einmal meinte die Dame vor mir zwar sich eine Minunte lang in solch einem Moment die Nase putzen zu müssen - wie kann man nur? - aber sonst: Super!

Das Ende

Der Film hatte bei mir letztlich den gleichen Effekt am Ende wie Amytivlle Horror: "Wie? Schon vorbei?". Das Ende kommt sehr plötzlich und ist äußerst stumpf. Es ist wirklich scheiße, um es mal so zu sagen; noch dazu ist das Happy-End daneben. Wie Robbie da dann plötzlich so aus dem Haus herauskommt, lebt - total daneben.

Logikfehler

Der Film strotzt leider nur so vor Logikfehlern, was im Forum auch schon heiß diskutiert wurde. Ein besonders markantes Beispiel ist hier der Flugzeugabsturz, bei dem ein tonnenschweres Flugzeug abstürzt, die gesamte Nachbarschaft verwüstet aber sowohl den Keller, in dem die Hauptprotagonisten sich verstekcen, als auch Rays geklautes Auto, verschont.

Fazit

Krieg der Welten ist völlig anders, als ich ihn erwartet habe. Er ist weder ein pures pures Drama oder ein Thriller. Vielmehr handelt es sich um einen sozialkritischen Katastrophenactionstreifen mit Dramaelementen :-)

Betrachtet man den Film als ernsthaftes Drama hat er kaum mehr als 04 von 10 Punkten verdient. Sieht man ihn aber als Popcorn-Kino, bei dem man das Gehirn auch getrost ausschalten kann, so hat er allerdings eine weitaus höhere Wertung verdient. Ich sehe den Films als letzteres, daher auch:

08 von 10 Punkten

Siehe auch

Weblinks

  • Diese Seite wurde zuletzt am 17. Februar 2008 um 16:59 Uhr geändert.
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