Positionierung und Eigenschaften der Lautsprecher

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HINWEIS: Die nun folgenden Tipps können natürlich nur im optimalsten Fall hundertprozentig befolgt werden und stellen nur eine Art HILFSLINIE dar. Dass der Klang von mehreren Faktoren abhängt, wie z.b. Größe des Raums, Bodenbelag, Wandmaterial (ob Gipskarton, Lehm oder Beton) und und und - Darauf gehen wir aber etwas später für jeden Lautsprecher genauer ein.

Desweiteren ist es immer wichtig, ein Probehören mit den verschiedenen Postionen des Hörers UND der Lautsprecher durchzuführen. Der eigene Geschmack ist dabei das allerwichtigste!!!

Also Regel No.1: Probehören, Positionswechsel, Probehören, Positionswechsel, ……….!!!!!!!!!!


Inhaltsverzeichnis

Subwoofer

Sooo…, nun ist euch vielleicht bei meinen Resonanzwerten vom Wohnzimmer aufgefallen, dass die Frequenzen in einem sehr niedrigen Bereich liegen, wo meist nur der Subwoofer seine Arbeit leistet und zwar zwischen 20 Hz und 120 Hz. D.h. der Subwoofer erzeugt nur sehr wenige Schwingungen (dadurch der tiefe ton), dafür sind diese viel kraftvoller. Tieffrequente Schallwellen unterhalb etwa 120 Hz sind vom menschlichen Gehör schwer lokalisierbar.

Gerade der Subwoofer neigt also dazu diese Frequenzen anzuregen und deshalb ist die Positionierung sehr wichtig. Wird er falsch aufgestellt, bietet er genug Futter für die stehende Welle, und wir hören nur dröhnen oder brummen aus dem Sub anstatt eines differenzierten Basstones. Je stärker der Subwoofer die Raummodi anregt, desto stärker dröhnt er und desto undifferenzierter wird der Ton wiedergegeben. Das kann dazu führen, dass wir genau hören, von wo der Ton kommt - und das ist ja nicht der Witz an der Sache. Bei einem Subwoofer sollte der Ton nicht ortbar sein, sondern als komplette Klangwolke im Raum entstehen.

Es ist ein Mythos, wenn jemand sagt, den Subwoofer könne man überall aufstellen, den Ton könne man eh nicht hören. Das ist ein Trugschluss!!

Eine Aufstellungsvariante sollten wir uns gleich aus dem Kopf schlagen und zwar den Subwoofer direkt in eine Ecke reinzustellen. Das ist von allen Möglichkeiten die denkbar schlechteste! Er gibt in dieser Position alle Schwingungen direkt an die umliegenden Wände ab und regt so automatisch alle Raummodi an. In die Ecke sollten nur Lautsprecher aufgestellt werden, die sehr wenig oder besser gar keine Wiedergabe im Bassbereich haben.

Die optimalste Position für einen Subwoofer ist daher in der Nähe einer oder beider Minima-Linien (Längs-und Querrichtung), wo der Subwoofer die Frequenzen etwas weniger anregt. Dadurch vermeiden wir das Dröhnen und Grummlen und bekommen mit Sicherheit einen sauberen und klaren Bass.

An folgender Graphik besser erkennbar. Ich habe die Minima eingezeichnet und die möglichen Positionen eingetragen.

Bild:Subwoofer.jpg

Dies sind nun unsere hilfreichen Aufstellungsorte für den Subwoofer und wie ihr auch sehen könnt, habe ich meine Hörposition fast optimal ausgewählt. Zur Erinnerung: der Sound des Subwoofer sollte nicht direkt ortbar sein. Dies kann man mit diesen Positionen verhindern. Dafür muss man allerdings auch einige zusätzliche Bedingungen in der Einstellung seiner Anlage erfüllen. Der Übergang von den herkömmlichen Lautsprechern zum Subwoofer sollte am besten zwischen 80 Hz und 100 Hz sein. Das bedeutet, dass der Subwoofer sich dann ausschließlich für das unterste Fundament des Sounds kümmert. Dann ist er auch weniger ortbar. Dazu kommen wir noch am Schluss, wenn es um das Einpegeln/Einmessen bzw. Einstellen der Anlage geht!

Sollte der Subwoofer in der Ecke stehen, wie bereits oben erwähnt, wird mit Sicherheit hörbar sein, von wo der Ton kommt.

HINWEIS:

Bei Satelliten-Systemen (meist DVD-Player oder Receiver mit passenden kleinen Lautsprechern, die schon komplett zu kaufen sind, ist es zu fast hundertprozent der Fall, dass der Subwoofer auch etwas höhere Frequenzen mit unterstützen muss. Da die kleinen Lautsprecher nicht viele Frequenzen nach unten in den Bassbereich hin wiedergeben können, schaltet sich so der Subwoofer eher mit ein. Und je höher die Frequenz, desto besser ist die Richtung aus der der Klang kommt hörbar (ortbar).

Deswegen empfehle ich für Satelliten-Systeme immer die Positionen 1 oder 2 unserer Graphik. Auch ein noch besseres Ergebniss erzielt man, wenn er irgendwo zwischen den Frontlautsprechern stehen würde.

WEITERE BESONDERHEITEN DES SUBWOOFERS:

Ich beschränke mich jetzt mal nur auf die wichtigsten Unterschiede bei Subwoofern. Ein wichtiger technischer Aspekt: Es gibt zwei Arten, sogenannte PASSIVE und AKTIVE Subwoofer. Der AKTIVE Subwoofer hat eine eigene eingebaute Verstärker-Endstufe und der PASSIVE muss daher vom Verstärker aus versorgt werden. Und wie wir aus dem Kapitel 1.4.3.3 (Wirkungsgrad) wissen, geht eine Menge Energie bei so einem Signal verloren. Deswegen sind die passiven Subwoofer nicht so kraftvoll und daher fürs Heimkino eher ungeeignet. Ein aktiver Subwoofer hingegen, bringt durch seine eigene „Energieversorgung“ ein viel besseres Ergebnis. Wenn der Händler diese Angabe nicht macht, erkennt man dies an der eigenen Stromversorgung (wie Netzkabel) für den Subwoofer.

Da gibt es noch Konstruktionsunterschiede. Einmal den Direktstrahler (Frontfire) und den Bodenstrahler (Downfire). Meist zu erkennen an der Positionen des Chassis (Als Chassis wird der eigentliche Lautsprecher des Subwoofers im Unterschied zum Gehäuse bezeichnet). Ist der Lautsprecher zu sehen handelt es sich um einen Frontfire-Subwoofer, wenn er unten drunter sitzt um einen Downfire. Der Unterschied vom klanglichen Aspekt her ist eher Geschmackssache und sollte unbedingt beim Probehören herausgefunden werden. Physikalisch gesehen gibt es einen gewaltigen Unterschied, denn der Downfire-Subwoofer gibt eine ganze Menge seiner Energie (in Form von Schallwellen) an den Raum direkt ab. Und was sagt uns das? Richtig! An den Wänden (und auch Boden) des Raumes befinden sich grundsätzlich Schalldruckerhöhungen und führen sehr oft zum dröhnenden und nervenden Klang. Solltet ihr euch für so eine Bauweise entscheiden, solltet ihr unbedingt die stehende Welle beachten.

Fazit

Bei speziellen räumlichen Anordnungen des Subwoofers können bei bestimmten Frequenzen (die wir errechnen können) so genannte stehende Wellen entstehen. In diesem Fall heben sich die aus dem Subwoofer austretende Schallwelle und die von der Rückwand des Hörraumes reflektierte Schallwelle beim Aufeinandertreffen in bestimmten Zonen des Raumes gegenseitig auf bzw. verstärken sich an anderen Positionen. Und das können wir anhand der Ermittlungen der Frequenzen unserer Raumresonanz und die daraus folgende Positionierung unseres Subwoofers weitgehend vermeiden!

Frontlautsprecher

Dies kann zu einem sehr großen Thema werden. Aber beschränken wir uns weiterhin auf die für ein Heimkino wichtigen Gesichtspunkte. Obwohl man diese Empfehlungen hier auch für den Aufbau seiner Stereo-Boxen nutzen kann, da diese nach derselben Methodik angeordnet werden. Schliesslich basiert unsere Heimkinoanlage auf die Weiterentwicklung des Stereo-Betriebs.

Wir müssten eigentlich genau zwei Frontlautsprecher haben, einen für Links und einen für Rechts. Somit wissen wir, wo ungefähr diese stehen müssten. Noch genauer beschreibt man die Position der Lautsprecher mit dem sogenannten STEREO-DREIECK. Diese Methode ist die optimalste und effektivste Lösung, man sollte sie zumindest weitgehend verwenden. Das Dreieck bildet sich aus der Hörposition, dem Frontspeaker Links und dem Frontspeaker Rechts. So haben wir schonmal die Eckpunkte festgelegt! Weiterhin sollte dieses Dreieck „gleichschenklig“ sein und wer in Mathematik aufgepasst hat , weiss, dass ein gleichschenkliges Dreieck immer dieselbe Entfernung von Punkt zu Punkt besitzen muss. Dies sieht dann so aus:

Bild:Frontls-Stereo-Drei.jpg

Wie wir aus der Geometrie also wissen, sind bei einem gleichschenkligen Dreieck alle drei Winkel gleichgroß (immer 60°) und der Abstand zu den drei Eckpunkten immer gleich. Wenn ich nun meine Lautsprecher in einem Stereo-Dreieck aufbauen will, muss ich zum Beispiel bei einem Sitzabstand von 2 m zu den Lautsprechern, diese auch in einem Abstand von 2 m von links nach rechts aufbauen. Übrigens wäre ein optimales Stereo-Dreieck 2 m x 2 m x 2 m. Dies ist notwendig, weil in den Mehrkanaltonformaten und auch im Stereo-Betrieb die sogenannte Phantomschallquelle Verwendung findet. Ganz einfach zu erklären. Diese ist zu hören, wenn die Lautsprecher z.b. Stereo betrieben werden und der Klang von dem Zwischenraum der Lautsprecher zu kommen scheint. Beim Mehrkanalton ist es sogar noch bedeutender, wenn ein z.b. Flugzeug von links nach rechts durchs Bild fliegt, dann würde diese Phantomschallquelle fehlen und der Ton reisst mitten in der Klangbewegung einfach ab.

Nun ist es leider nicht in jedem Haushalt - oder besser gesagt in jedem Wohnzimmer - möglich, die Lautsprecher harrgenau nach diesem Prinzip aufzustellen. Daher ist die beste Methode herauszufinden, wo die Lautsprecher am besten stehen und sich auch am besten anhören das Probehören. Dabei sollte man sich immer in einem Winkel zwischen 45° und 60° zur Hörposition bewegen. Nicht darüber hinaus und nicht darunter!!!! Dies ist sogar die Empfehlung der Firma Dolby, die das Dolby Digital Mehrkanaltonformat entwickelten, um einen optimalen Hörgenuß zu garantieren. Das Ganze sollte dann ungefähr so aussehen.

Bild:Frontlautsprecheranordnung1.jpg

Die Lautsprecher sollten auch leicht angewinkelt in Richtung der Hörposition stehen und nicht gerade in den Raum hinein, dadurch veringern wir die Reflektionen der Seitenwände und somit auch die starke Anregung der Frequenzen unserer stehenden Welle.

Die Verwendung unseres Frequenzrasters, die wir bei der Position des Hörers und des Subwoofers verwendet haben, können wir hier nur sehr bedingt gebrauchen. Der Abstand zu den Wänden ist dabei sehr wichtig. Man sollte einen ungefähren Abstand zwischen ca. 20-80 cm von der Wand weg einhalten. Dadurch verhindern wir wieder die Anregung der Maxima, die sich immer an der Wand des Raumes befinden. Auch die reflektierenden Schallwellen werden dadurch gemindert, denn diese lassen den Klang diffuser wirken. Solch ein Klangbild sollen aber die Frontlautsprecher nicht abgeben - das ist für die Rearlautsprecher bestimmt.

Auch die Entfernung zur Wand ist bei direkt an den Wänden installierten Satellitenlautsprechern nicht möglich, aber diese Lautsprecher geben auch nicht soviel Wellen an die Rückwand ab. Die User solcher Systeme sollten sich allerdings trotzdem an die Ausrichtung der Hörposition halten.

HINWEIS:

Sollte dies nicht optimal befolgt werden, gibt es immer noch die Möglichkeit eine Zeitverzögerung in der Wiedergabe jedes einzelnen Lautsprechers einzustellen. Das heisst, dass ein Lautsprecher, der weiter zum Hörer hin aufgestellt wurde, den Sound etwas später aussendet, als sein Partnerlautsprecher, der weiter hinten steht. So gelangen die Schallwellen gleichzeitg beim Hörer an, obwohl sie eine andere Wegstrecke zurücklegen müssen. Wie wir diese Einstellungen vornehmen, erfahrt ihr im Kapitel Einstellungen/Einpegeln der Lautsprecher bzw. der Anlage, weil wir dies für alle Lautsprecher machen können und vielleicht aus Platzgründen sogar machen müssen.

Center

Ist auch einer der wichtigsten Lautsprecher überhaupt, er übernimmt in erster Linie die Wiedergabe der Dialoge oder Töne deren Ursprung die Bildmitte ist. Dieser übernimmt jetzt auch einen Teil der Rolle als Phantomschallquelle, die ich bei den Frontspeakern erwähnte. Nun haben wir anstatt der Phantomschallquelle eine vollwertige, direkte Wiedergabe des Tons aus der Mitte. Trotzdem gibt es immer noch Phantomschallquellen, und zwar zwischen dem Center und den Frontspeaker links und rechts.

Nun dadurch erklärt sich die Position des Centers fast von allein. Er sollte mit dem gerade zu sehenden Bild harmonieren und deshalb in Bildnähe aufgestellt werden. Befindet sich eine größere Entfernung zwischen Bild und Center löst sich der Ton zu sehr vom Film. Ein Beispiel: Man sieht gerade einen Darsteller der in einem Dialog verwickelt ist und man sieht seine Lippen auf dem Bild, doch man hört die Stimme aus einer ganz anderen Richtung. Dies sollte auf jedenfall vermieden werden, da durch soetwas der Filmgenuß gänzlich zerstört werden kann.

Darüber hinaus sollte der Center im optimalen Fall direkt in Blickrichtung der Sitzposition bzw. Hörposition und in der direkten Nähe des Bildes aufgestellt werden und genau in der Mitte der bereits aufgestellten Frontlautsprecher. Siehe Bild.

Bild:Centerlautsprecheranordnung1.jpg

Ihr könnt ihn praktischerweise auch unter dem TV Gerät aufstellen, achtet nur darauf, dass keine Hindernisse den Klang beeinflussen– also PROBEHÖREN. Die beste Möglichkeit, wenn ihr genug Platz in dem Raum zur Verfügung habt, den Center auszurichten ist, den Center Hochtöner auf gleicher Höhe aufzustellen, wie der Hochtöner unserer Frontspeaker. Das ist empfehlenswert für User, die eine große Leinwand haben und einen Projektor betreiben.

Der Centerspeaker kann somit theoretisch auch auf den Fernseher gestellt werden. Eigentlich gibt es dabei nur eine Besonderheit zu beachten. Wenn ihr einen etwas älteres TV Gerät benutzt, kann das elektromagnetische Feld des Centers die Bildqualität beeinflussen. Ist auch bei neueren TV Geräten möglich, aber eher selten. Dabei solltet ihr schon beim Kauf des Centers achten, dass er genügend gegen solche Strahlen abgeschirmt ist.

HINWEIS:

Auch beim Center lautet die Devise: wenn eine optimale Anordnung nicht möglich ist, gibt es immer noch bestimmte Einstellungsmöglichkeiten. Eine kleine Abweichung ist in den seltensten Fällen tragisch. Nur die direkte Abstrahlung zum Hörer muss gewährleistet sein, nur dadurch kommt man in einen hervorragenden Heimkinogenuß!

Rearlautsprecher

Nun kommen wir zu unseren Lautsprechern im hinteren Bereich. Genau wie bei den Frontspeakern gibt es zwei aber auch mehrere Lautsprecher. In den meisten Fällen sind es aber zwei Lautsprecher. Schauen wir uns dafür die verschiedenen Tonformate an, die uns ein Verstärker (oder auch eine DVD) anbieten:

  • 5.1 System

Besteht aus zwei Front-, einem Center- und zwei Rearlautsprechern. Das ".1" steht für den zusätzlichen LFE-Kanal für den Subwoofer. Wird vollwertig von DTS und Dolby Digital 5.1 unterstützt.

  • 6.1 System

Bietet die gleiche Möglichkeit wie 5.1 zum Betrieb der sechs oben erwähnten Lautsprecher. Zusätzlich haben wir aber noch die Chance einen zusätzlichen Lautsprecher hinten zu verwenden. Dies ist der Rearcenterlautsprecher. Nur DTS ES Discrete bietet die volle Ausnutzung dieses Systems.

  • 7.1 System

Dieses System bietet alle sieben Lautsprecher, die das 6.1 System bietet. Nur das uns ein weiterer Kanal hinten zur Verfügung steht, dadurch wird der Rearcenterkanal aus dem 6.1 System nochmal aufgespaltet. Zurzeit gibt es aber kein Tonformat, das diese Anlage unterstützt.

HINWEIS: Für weitere Informationen zu den unterstützenden Tonformaten findet ihr in Kapitel Tonformate.

Wir wenden unser Hauptaugenmerk auf die Aufstellung der Rearlautsprecher des 5.1 Systems. D.h. zwei Lautsprecher hinten, einmal Links und einmal Rechts. Bei der Anordnung der Rearlautsprecher, kommt es sehr oft zu Diskussionen. Daher möchten wir uns an die Empfehlungen der Firma Dolby richten und uns teilweise auch an dem THX Standard orientieren.

Viele „Neulinge“ (das ist nicht böse gemeint!) neigen dazu, dieses Lautsprecherpäärchen direkt hinten an die Rückwand zu platzieren mit direkter Strahlung nach vorne. Das ist leider ganz falsch! Die Rearlautsprecher sind im optimalen Fall an den Wänden Links und Rechts von der Hörposition zu positionieren. Dabei sollte ein ungefährer Winkel von 0° bis 20° eingehalten werden. Die Höhe sollte bei ungefähr 1,50 m liegen.

Bild:Rearlautsprecheranordnung.jpg

Der Grund dieser Aufstellung liegt in der hauptsächlichen Aufgabe der Lautsprecher. Diese sollen zum größten Teil nur Hintergrundgeräusche wiedergeben (Wind, Regen, u.s.w.). Deswegen ist es wichtig das nur eine Art Klangwolke entsteht, die nicht direkt ortbar ist sondern im ganzen Raum bildlich gesprochen schwebt. Das ist dieser diffuse Klang, den ich bei den Frontspeakern erwähnte. Dieser darf/soll aber nur bei den Rears entstehen!

Es gibt auch die Möglichkeit die Lautsprecher so aufzubauen, dass sie den Schall an die Decke projezieren. Der dadurch reflektierte Schall klingt dann besonders diffus. Ich persönlich bin aber von dieser Methode, aus praktischer Erfahrung, eher weniger beeindruckt.

Kleiner Hinweis zu Dipol-Lautsprecher

Es gibt sogenannte Dipol-Lautsprecher, die früher ausschliesslich für THX zertifizierte Anlagen konstruiert wurden. Sind aber jetzt auch so erhältlich. Deren besondere Eigenschaft besteht darin, dass sie Hoch- und Tieftöne in verschiedene Richtungen (nach vorne und nach hinten) abstrahlen und dadurch eine angenehme Klangwolke bilden. Diese sollten links und rechts direkt zur Hörposition zeigen, ABER einen mindest Abstand von ca. 1 m von der Rückwand aufweisen. Sonst würden die nach hinten abgestrahlten Töne zu stark reflektiert werden und der ganze Sinn dieser Lautsprecher ist dahin. Die Anschaffung solcher Speaker ist leider sehr teuer und wenn man nicht genug Platz nach hinten hat, ist es sowieso rausgeschmissenes Geld.

Nur bei einem 6.1 System würde der zusätzliche Rearcenter direkt hinter die Hörposition angeordnet werden. In diesem Bild blau dargestellt:

Bild:Rearcenter_bei_6_1.jpg

Und so sieht das ganze bei einem 7.1 System aus, bei dem der Centerkanal hinten auf zwei Lautsprechern verteilt wird.

Bild:Rearlautsprecher_bei_7_1.jpg

Dabei sollten dann die Rearlautsprecher Rechts und Links genau gerade zur Hörposition sitzen.

Das war die Aufstellung unserer Lautsprecher und nun kann das Vergnügen auch gleich losgehen. Doch vorher sollten wir die Lautsprecher korrekt einstellen und die Anlage komplett aufeinander abstimmen. Kommen wir also zum Kapitel Einstellung und Abstimmung der Lautsprecherwiedergabe (befindet sich zur Zeit noch in der Arbeit)!

--gorygrunt 11:00, 18. Aug 2005 (CEST)

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