Reservoir Dogs - Special Edition (FSK18)(USA 1992) - Kritik von Gorygrunt

Aus wiki.dvdb.de

Wechseln zu: Navigation, Suche

Kritik von: Gorygrunt

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Ich entschuldige mich jetzt schon für eine sehr ausführliche Review mit besonders vielen Informationen zu dem Regisseur Quentin Tarantino. Bitte um euer Verständnis und verspreche euch, es lohnt sich weiterzulesen!

Story (2,5 von 3,0 Punkten)

In einem Cafe sitzen 8 Männer beim Frühstück zusammen und unterhalten sich angeregt über dies und das. Einer der Männer ist Joe Cabot, ein Gangsterboss der mit seinem Sohn Nice Guy Eddie (Chris Penn), der ebenfalls im Cafe sitzt, Überfälle organisiert. Die restlichen sechs Männer in schwarzen Anzügen, stehen kurz vor einem durchgeplanten Coup. Sie kennen sich nicht und bezeichnen sich nur mit Ihren „Codenamen“ um die Anonymität zu waren. So heissen sie nun für alle anderen Beteiligten Mr. White (Harvey Keitel), Mr.Orange (Tim Roth), Mr. Blonde (Michael Madson), Mr.Pink (Steve Buscemi), Mr. Brown (Quentin Tarantino) und Mr. Blue. Plötzlich ein Schnitt – Mr. White fährt hektisch einen Wagen. Hinten auf der Rückbank sitzt der angeschossene und mit blutüberströmte Mr.Orange. Sie sind auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt nach Beendigung des Coups vereinbart wurde. Irgendetwas ist schief gelaufen und die Männer, die nach und nach in der alten Fabrikshalle eintreffen, überschütten sich mit Theorien und Anschuldigungen. Es kommt zu mehreren heiklen Schuldzuweisungen, Mr. Orange droht zu verbluten und die Stimmung unter den Männern ist gereizt. Die Situation droht zu eskalieren…..


1991 auf dem Sundance Film Festival fiel besonders ein Film aus der Masse heraus. Das Erstlingswerk vom talentierten Quentin Jerome Tarantino, der gleichzeitig Drehbuchautor und als Regisseur fungierte. Der in Knoxville, Tennesse geborene Quentin lieferte uns mir Reservoir Dogs eine ganz andere Art von Film.

Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass dies einer der innovativsten Gangstergeschichten ist, die ich je auf einer Leinwand präsentiert bekam. Obwohl ich anfangs sehr skeptisch war, fesselte die Story sofort.

Obwohl der Film zu dem Heist-Movie Genre* gehört, drückte Quentin Tarantino seinen ganz eigenen Stempel auf das Zelluloid.

  • (dem Genre Thriller zugehörig – dies sind Filme, die sich als zentrales Element mit

Gangster und Räubern auseinandersetzt – siehe auch Filme wie OCEAN’S ELEVEN, DER CLOU u.s.w.)

Mit dafür verantwortlich sind die genialen Dialoge aus der Feder Tarantinos. Die Erzählungen sind wie bei allen Tarantino-Streifen mit sehr langen und hervorragenden Wortgefechten geschmückt. Dabei sind diese meist für die Handlung des Films unwichtig, sondern sollen den Charakter der einzelnen Rollen zeichnen und ausprägen. So erfährt man vielmehr über dessen Wesen und jede Rolle hat seinen eigenen Status in diesem Film.

Auch eine gute Methode der Erzählung des Films mit den sogenannten Flashbacks. Hier wird der Film in einer nicht chronologischen Reihenfolge dargestellt, sondern springt vom Hauptplot (Zeitraum nach dem misslungenen Coup) zu verschiedenen Zeitpunkten. So werden im Verlauf des Films die Zusammenhänge der einzelnen Charaktere deutlicher oder es wird gezeigt wie sie zu dem Job kommen.

Jedoch verliert der Zuschauer nicht ein einziges Mal den Überblick, trotzdem sollte man zum besseren Verständnis beide Augen geöffnet halten. Mit sehr würzigem schwarzen Humor, einen ordentlichen Grad an Brutalität, der typischen Tarantino Gangstercoolness und den einmaligen Dialogen wurde hier der Stil des Filmemachers festgelegt. Zugegeben der Film ist sehr schwer verdaulich beim ersten Mal. Was sehr auffällig in der Art und Weise der Erzählung heraussticht, das sich der Film verhält als ob man ein Buch liest! Da er in mehreren Kapitel unterteilt ist. Der Grund dafür könnte sein, dass Tarantino eigentlich mal Schriftsteller werden wollte. Daraus wurde allerdings nichts! Als er die ersten zwei Kapitel eines Buches begann, während er in einem Filmarchiv arbeitete erkannte er, dass er eher eine Vorliebe fürs Kino hatte.

Somit entstand in der Zusammenarbeit mit Roger Avery (u.a. SILENT HILL) diese Vorlage zum Film!

Er schrieb auch noch folgende Drehbücher:

Was ich allen ans Herz legen kann, sind die original SCRIPTS von seinen Filmen, die man sich hier downloaden kann:

tarantino.info


Hier sind nur ein paar Markenzeichen aufgelistet, die Tarantino gerne in den Filmen verwendet:

Sehr lustig auch die Parallelen zu seinen anderen Scripts/Filme, z.b. die Rolle des Mr.Blonde/Vic Vega trägt einen ähnlichen Namen, wie John Travoltas Rolle Vince Vega in Pulp Fiction. Auch Mr. White/Larry Dimmick trägt denselben Nachnamen wie Jimmy Dimmick alias Quentin Tarantino in PUPL FICTION.

Ein weiteres Beispiel ist der Hang Andeutungen an Holland einzubauen. Der Name Mr.Orange/Freddy Newandyke sind nun wirklich direkte Hinweise. Genau wie in Pulp Fiction, die berühmte Amsterdam-Konversation zwischen Travolta uns Jackson. Oder Vincent Vega kauft in der Bar DRUM Tabak, der in Holland hergestellt wird. In JACKIE BROWN wird der aus den Niederlanden stammende B-Movie-Star Rutger Hauer erwähnt. Dies konnte er sich selbst in KILL BILL nicht verkneifen, denn die Braut (Uma Thurman) heisst Beatrix, die holländische Queen.

In fast jedem Film von ihm, gibt es eine Szene wo mehrere Personen eine Waffe gegensich richten in verschiedene Richtungen – wird im Film-Fachjargon auch the Mexican Standoff genannt.

Auch er spielt manchmal kleine Rollen in seinen eigenen Filmen, wie z.b. bei JACKIE BROWN die Stimme auf dem Anrufbeantworter oder die des „Garageninhabers“ Jimmy Dimmick in Pulp Fiction.

Produktion(3,5 von 3,5 Punkten)

Hierbei muss man davon absehen, das der Film nun wirkliche eine Low Budget Produktion ist. Nicht nur das er zum größten Teil nur in einer Fabrikhalle spielt, sondern auch sehr dialoglastig ist.

Sein erster Versuch als Regisseur war Quentin Tarantino wirklich gelungen. Die hervorragenden Szenen die völlig ohne Schnitt auskommen oder die nachgeahmten sehr schnellen Schnitte bei einer Actionszene, die meist nur die Hände des Charakters zeigen, erinnern sehr stark an sein Vorbild Brian DePalma. Er führte auch Regie bei folgenden Filmen (um die nicht endenwollenden Diskussionen abzuschaffen): PULP FICTION, eine Episode bei FOUR ROOMS, JACKIE BROWN, KILL BILL VOL. 1+2. Da FOUR ROOMS nicht mit zu seinen eigenen Filmen zählt, wurde KILL BILL auch als VIERTER Film von Quentin Tarantino beworben. Er hat in keinem weiteren Film die volle Kontrolle als Regisseur gehabt. Basta!

Kameramann Andrzej Sekula aus Polen durfte nach dem Erfolg von RESERVOIR DOGS auch gleich mit an die Arbeit von PULP FICTION. Da die Vorstellungen des Regisseurs beeindruckend umgesetzt wurde. Die astreinen Kamerafahrten in verschiedenen Szenen brauchten nicht einen einzigen Schnitt, als Beispiel führe ich hier etwa die Unterhaltung im Cafe an gleich zu Beginn des Films. Die Kamera fährt die ganze Zeit über immer im Kreis und fängt so gekonnt die sehr schwarzhumorigen Dialogen ein. Nicht nur ein Kunstwerk des Kameramanns sonder auch die des Regiesseurs, die Charaktere so am Tisch zu positionieren, dass der Wechsel bei dem Gespräch hundertprozentig passte (und selbstverständlich die Leistung der Schauspieler). Eine weitere interessante Szene ist wie Mr.Blonde/Vic Vega aus der Fabrikhalle heraus zum Auto geht um etwas aus dem Kofferraum zu holen und dabei tanzt. Durch so eine Kamerafahrt mit den Einstellungen wirkt die Szene irgendwie REAL. Sekula führte die Kamera auch bei HACKERS, die Episode „Silvester im fremden Bett“ bei FOUR ROOMS (auch sofort ersichtlich, dennoch eine andere wo Tarantino mitwirkte). Drehte auch die Filmspule in CUBE 2 – HYPERCUBE, wo er auch auf dem Regiesessel Platz nahm.

Die Cutterin Sally Menke durfte gleich mehrere Male zu Tarantinos Erfolg beitragen. Sie schnitt u.a. PULP FICTION, JACKIE BROWN, KILL BILL VOL.1+2, FREEZE und amüsanterweise auch die Realverfilmung von den TEENAGE MUTANT HERO TURTLES.

Die Musik ist auch ein typisches Markenzeichen von Quentin Tarantino, der den Soundtrack höchstpersönlich auswählt. Meist etwas psychodelisch angehauchte Klassiker aus den 70er Jahren. Ganz prägnant wäre der Song „LITTLE GREEN BAG“ von THE GOERG BAKER SELECTION oder „COCONUT“ von Harry Nilsson. Einfach genial gewählte Tracks, die der Coolness des Films zu Gute kommt! Empfehlenswert – KAUFEN!

Darsteller (3,5 von 3,5 Punkten)

Harvey Keitel (Mr.White/Larry Dimmick) vollführt hier ein regelrechtes Darstellungsgewitter. Man muss sich nur mal vorstellen, das es sehr viele Szenen gibt in denen nicht ein einziger Schnitt vollzogen wurde und das ist eine Herausforderung für jeden Darsteller. Immerhin ist er kein Anfänger, da er schon das erste Mal 1967 auf der Leinwand zu sehen war. Selbst durch die großartigen Rollen in Martin Scorsese’s Filmen wie MEAN STREETS (deutscher Titel HEXENKESSEL) oder TAXI DRIVER blieb der richtig große Erfolg aus. Dennoch ist er regelmäßig auf der Leinwand zu sehen, z.b. U-571, SISTER ACT, LITTLE NICKY, besonders empfehlenswert COPLAND und DIE LETZTE VERSUCHUNG CHRISTIS wo er den Judas mimte. Ist demnächst in BE COOL zu sehen.

Der angeschossene Mr. Orange wurde von Tim Roth interpretiert. Seine beste Rolle allerdings war die des Hotelpagen in FOUR ROOMS. Somit bewies er in gleich zwei Tarantino-Streifen, dass ein Schaupieler nicht vielseitiger sein kann. Seine überzeugende Darstellung in diesem Film ist wirklich bemerkenswert, da er in verschiedenen Situationen mit unterschiedlichen Stimmungen gezeigt wird. Mich erstaunte auch sein Schauspiel in Tim Burton’s Remake PLANET DER AFFEN, wo er General Thade seinen Körper lieh und diesem leben einhauchte. Wer den Schauspieler mag, sollte sich mal DER KOCH, DER DIEB, SEINE FRAU UND IHR LIEBHABER anschauen. *wirklichabsolut-rofl*

Mitunter ein Genuß war die Anwesenheit von Steve Buscemi, der zu den häßlichsten rotzdem sympathischsten Schauspielern Hollywoods gehört. Seinen Part füllt er gang und gar aus mit seiner einzigartigen Mimik. Das er ein abgwrackter Kleingangster ist nimmt man ihm sofort ab. In den Dialogen ist er sehr dominant und sticht sofort heraus. Er verlieh in MONSTER AG seine Stimme an Randall Boggs oder spielt einen durchgeknallten Geologie-Experten in ARMAGEDDON. Man achte auf Buddy Holly in dem 50er Jahre Restaurant, wo John Travolta und Uma Thurman essen gehen. Desweiteren tätig in THE BIG LEBOWSKI, FARGO, CON AIR und selbst Regisseur für ANIMAL FACTORY und eine Folge der TV Serie DIE SOPRANOS.

Chris (eigentliche Christopher) Penn, der kleine Bruder von Sean, stellt Nice Guy Eddie dar und konnte einfach passender nicht besetzt werden. Selbst schon der Auftritt in diesen Polyester-Jogging-Anzügen mit dicken Goldkettchen reisst einem vom Stuhl. Da man ihn einfach nicht ernst nehmen kann und damit besitzt die Rolle einen ganz eigenen Witz. Übrigens der Vater von Sean und Chris ist Regisseur für TV Serien und die hat jeder schoneinmal gesehen: Hart aber Herzlich, Matlock, Cagney & Lacey, Starsky & Hutch. Das war das Stichwort Chris Penn spielte genau deshalb eine Rolle in der Verfilmung STARSKY & HUTCH eine Rolle, u.a. aber auch in TOO WONG FOO, NACH EIGENEN REGELN und TRUE ROMANCE.

Michael Madson ist ein wenig einseitiger Schauspieler, der aber die ganz eigene Coolness mit zum Dreh bringt. Seine Darbietung als Mr.Blonde alias Vic Vega, der gerade aus dem Knast kommt und trotz Bewährung wieder ins „Geschäft“ miteinsteigen will ist äusserst gut gelungen. Spielte 1983 in WARGAMES mit, aber auch SPECIES und DONNIE BRASCO dürften auffällig gewesen sein. Er spielt auch eine Rolle in Rodriguez’s SIN CITY!

Und selbstverständlich ließ es sich Tarantino nicht nehmen eine sehr kleine Rolle in seinem Film zu spielen. Diese wird zwar nicht sehr ausgeprägt, ist aber mit dem bekanntesten Dialog des Films ausgestattet worden – die berühmte Madonna’s „LIKE A VIRGIN“ – Konversation. Dass er auch neben Drehbuchschreiberei und Regiererei ein wenig Schauspielern kann bewies er in FROM DUSK TILL DAWN und LITTLE NICKY, wo er den irren Priester spielt. Doch besonders seine Rolle in seiner eigenen Episode von FOUR ROOMS.

Bild (3,0 von 3,5 Punkten)

Endlich kam die SE mit einem überarbeiteten Bild heraus. Statt dem fies pixeligen Bild und ungünstigen Letterbox-Format, wurde ein bestechendes Kinoformat im anamorphen 2,35:1 (21:9) auf die Scheibe genagelt. Da kann die alte Scheibe von MAWA echt nicht mithalten. Die Farben wirken viel kräftiger, ohne dabei zu verlaufen und somit die Konturen zu schwächen. Die Kontraste sind sehr angenehm und die Wiedergabe verläuft sehr ruhig, auch wenn ein leichtes Bildrauschen das Vergnügen etwas trübt. Das rote Kunstblut auf weißem Hemd bestätigt dieses und ist für jeden nachvollziehbar.

Ein hervorragendes Bild, und das trotz des Alters und der Low Budget Produktion. Dies sollte man bei dem Film unbedingt bedenken. Vorallem der Schwarzwert dürfte den Heimkino-Fan begeistern, da er sehr kräftig auf der Leinwand aufschlägt. Das sieht man ganz besonders im Verhältnis die schwarzen Anzüge zu dem einfallendem Licht in der Fabrikhalle. Die Datenrate beträgt unglaubliche 7,6 Mbps und trägt einen großen Teil zu dem neu gemastertem Bild bei.

Die erwarteten Dropouts oder Bildung von Artefakten durch die Kompression blieben gottseisgedankt aus.

Ton (2,5 von 3,5 Punkten)

Ich besitze ebenfalls eine dänische DVD mit englischem O-Ton in 5.1, da es den Mehrkanalton in englisch leider nicht auf der DVD von MAWA gab. Dort war der Ton deutlich besser abgemischt im Vergleich zur deutschen Version. Nun wurde dieses überarbeitet und leider bekam man die Dialoge in der Halle nicht richtig sauber auf die Lautsprecher gelegt. Dies wirkt ein wenig nervig, ist aber der einzig negative Effekt. Wenn man wieder bedenkt, dass die Produktion in Stereo vollzogen wurde. Somit die Vorlage nicht viel Möglichkeiten anbietet, entstand trotzalledem eine gelungene Abmischung. Da der Film hauptsächlich auf Dialoge aufbaut und diese meist aus den Frontkanälen zu hören ist, sollten wir bei den vernachlässigten Rears ein Auge zudrücken. Auch weil nicht gerade sehr viele Effekt-Sounds in dem Film vorhanden sind. Besonders genial die Kanalbelegung des Soundtracks! Die Musik wurde hübsch und ohne Klangeinfall den Lautsprechern zugeordnet. Selbst der Subwoofer kommt nicht zu kurz – Anspieltipp: gleich zu Beginn der Song Little Green Bag oder der etwas bekanntere Titel Stuck in the Middle with you ;-)

Für einen remasterten Film ist es eine gelungene Sache und kein warmer Aufguss!

Bonusmaterial/Artwork/Layout (2,5 von 3,0 Punkten)

Also nun dürften wirklich alle Wünsche der DVD-Süchtigen befriedigt sein. Normalerweise werden auf Neu-Veröffentlichungen nur ein paar zusätzliche Fotos vom Set oder irgendwelche anderen lächerlichen Dinge mit auf den Silberling geschmissen. Dann neues Cover – peng – fertig.

Doch bei diesem Film hat man sich richtig Mühe gegeben. Das Menü ist umfangreicher und etwas angenehmer gestaltet worden. Wobei sich das Bonusmaterial nicht immer direkt an den Film lehnt, sondern eher die Entstehung der Ideen oder die Beziehungen zu anderen Film/Schauspieleren dokumentiert wurden. U.a. sind auch 5 geschnittene Szenen vorhanden, diverse Interviews (z.b. mit Tarantino 10 Jahre nach dem Dreh), Cast and Crew u.v.m. Das Cover ist einfach genial und farblich den Charakteren bzw. der Stimmung entsprechend. Einziger Minuspunkt der missratene Audiokommentar von Quentin Tarantino, Co- Produzent Lawrence Bender und Darstellern. Diese Tonspur wurde aus mehreren verschiedenen Aufnahmen oder Interviews zusammengeschnitten wurde. Daher kommt es vor, dass der direkte Bezug zu der gerade gezeigten Szene komplett fehlt.

Im Digipak mitenhalten waren auch Postkarten in Scharz/Weiß.

Fazit

Aufgrund des Drehbuchs und der Kameraführung ist der Film eine kleine Meisterleistung. Zusätzlich wiegt er mit soliden schauspielerischen Leistungen auf, die der Story nochmal das gewisse Extra verleihen. Fans von Regisseuren wie Martin Scorsese und Brian dePalma sollten nicht zögern und sofort zugreifen! Dennoch ist der gute Tarantino nicht mit anderen zu vergleichen. Sein Stil ist einmahlig sollte keinem verborgen bleiben. Der Film ist nicht empfehlenswert für Reine-Action-Freaks.

Keine ungewöhnliche Geschichte, ABER WIE sie erzählt wird ist brilliant!

Übersicht Punkteverteilung

  • Film 9,5 von 10
    • Die Punkte setzen sich wie folgt zusammen:
      • 2,5 von 3,0 Punkten - Story/Drehbuch
      • 3,5 von 3,5 Punkten - Produktion (d.h. Cut, Kamera, Ausstattung, Regie u.s.w.)
      • 3,5 von 3,5 Punkten - Darsteller/Nebenrollen
  • DVD 8,0 von 10 Punkten
    • Zusammengesetzt von:
      • 3,0 von 3,5 Punkten - Bild
      • 2,5 von 3,5 Punkten - Ton
      • 2,5 von 3,0 Punkten - Bonusmaterial/Artwork/Layout

Siehe auch

Weblinks

  • Diese Seite wurde zuletzt am 22. August 2006 um 14:03 Uhr geändert.
  • Diese Seite wurde bisher 301-mal abgerufen.