RocknRolla (UK 2008) - Kritik von Isinesunshine

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RocknRolla

Guy Richie ist zurück!! “Back to the roots” ist das Stichwort, wenn es um den neuesten Film des Regisseurs geht. Nach der Scheidung von Madonna kehrt er als Autor und Regisseur zu seinen Wurzeln zurück und knüpft inhaltlich wie stilistisch an Bube, Dame, König, GrAS und Snatch an. Ich gehöre zwar zu denjenigen, die Revolver ebenfalls cool finden, aber dieser neue alte Film ist dennoch sehr erfreulich.

Auch in RocknRolla werden nach und nach, d.h. mit zunehmender Geschwindigkeit, sehr viele verschiedene Charaktere (meist Gangster und Kleingauner) vorgestellt, deren Wege sich immer wieder an verschiedenen Stellen kreuzen. Es geht um Diebstahl, Betrug, Schmiergelder, Junkies und ein Gemälde. Der Titel rührt von Sex, Drogen und Rock’n'Roll: all dem, was aus einem Kerl einen Rock’n'Rolla macht.

Mark Strong habe ich in letzter Zeit sehr oft auf der Leinwand gesehen: gerade erst in Der Mann, der niemals lebte und vorher in Der Sternwanderer, Babylon A.D. und Revolver. Dies ist ein Zeichen seiner Wandelbarkeit und auch in diesem Streifen weiß er dem Publikum zu gefallen. Gleiches gilt auch für den Rest der Schauspielerriege, die eine wirklich gut gewählte Besetzung verkörpern.

Der Film ist wieder ein typischer für Guy Richie und Fans seiner ersten Werke werden RocknRolla auf jeden Fall lieben. Beim Rest kommt es ganz darauf an: einigen sind Richies Filme zu langweilig, es ergibt sich also eine ähnliche Problematik wie bei Filmen von Quentin Tarantino. Aber wem es wirklich zu langweilig ist, der ist eh selber schuld.

Mit RocknRolla gelingt Guy Richie sein Comeback gelungen und dafür bekommt er 8/10 Punkten.

Auf die zwei Fortsetzungen des Films zur Komplettierung einer Trilogie kann man also durchaus gespannt sein.

  • Diese Seite wurde zuletzt am 16. April 2009 um 14:53 Uhr geändert.
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